Kanonenboot am Yangtse-Kiang (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Wise |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 175 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (293 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jake Holman ist Maschinist und wird auf die USS San Pablo versetzt, ein Kanonenboot, das im Jahr 1926 einen Nebenfluss des Yangtse patrouilliert. China befindet sich in einer Phase politischer Umbrüche, und die Präsenz eines fremden Kriegsschiffs auf dem Fluss ist ein empfindlicher Punkt. Holman ist ein eigensinniger, unbestechlicher Charakter, der wenig für Konventionen übrig hat. An Bord trifft er auf ein eingespieltes System, in dem chinesische Arbeiter und amerikanische Besatzung in einer fragilen Arbeitsteilung zusammenleben – ein Gleichgewicht, das Holman mit seiner direkten Art ins Wanken bringt. Die Spannungen zwischen der lokalen Bevölkerung und dem Boot spitzen sich zu, als die San Pablo eine Flusssperre durchbrechen muss, um Missionare zu retten, die in einer entlegenen Station namens China Light Mission ausharren. Wie diese Rettungsfahrt endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Robert Wise. In den Hauptrollen sind Steve McQueen, Richard Attenborough, Richard Crenna und Candice Bergen zu sehen. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Kriegsfilm zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Statt reiner Schlachtenschilderung steht ein Einzelner im Zentrum, dessen persönliche Haltung mit einem starren System kollidiert. Der historische Rahmen des chinesischen Bürgerkriegsjahrzehnts liefert den Hintergrund für einen Konflikt, der sich weniger aus militärischer Strategie als aus kulturellem Zusammenprall speist. Dass die Handlung auf ein einzelnes Schiff und dessen Besatzung begrenzt bleibt, deutet auf eine Erzählweise hin, die das große politische Geschehen über das Schicksal weniger Figuren greifbar macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl steht der Titel im oberen Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit der Entstehung 1966 sind inzwischen fast sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als historisches Zeitdokument des Kriegsfilmgenres jener Ära ausweist. Innerhalb der Kombination aus Drama und Krieg reiht er sich in eine Reihe von Werken ein, die politische Umbrüche über individuelle Schicksale erzählen, statt sie abstrakt zu behandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve McQueen als Jake Holman
- Richard Attenborough als Frenchy Burgoyne
- Richard Crenna als Captain Collins
- Candice Bergen als Shirley Eckert
- Mako als Po-han
- Larry Gates als Jameson
- Charles Robinson als Ensign Bordelles
- Simon Oakland als Stawski
- Ford Rainey als Harris
- Joe Turkel als Bronson
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Verfügbarkeit
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