Die Gewerkschafterin (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Paul Salomé |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-03-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maureen Kearney wird gefesselt und schwer traumatisiert in ihrer eigenen Wohnung entdeckt. Von dem Täter fehlt jede Spur, und sie selbst kann sich nur bruchstückhaft an die Tat erinnern. Die Ermittler stehen unter Druck, denn Maureen ist als Gewerkschafterin fragwürdigen Geschäften in der Atomindustrie auf der Spur, die auch einflussreiche Entscheidungsträger in Bedrängnis bringen könnten. Dann tauchen neue Indizien auf, die den Überfall selbst infrage stellen, und Maureen wandelt sich vom Opfer zur Verdächtigen. Der Film hält offen, wie sich diese Wendung am Ende auflöst.
Entstehungsgeschichte
Jean-Paul Salomé führte 2023 bei diesem Film Regie, der als abendfüllendes Drama mit Thriller- und Mystery-Elementen angelegt ist. In den Hauptrollen sind Isabelle Huppert, Grégory Gadebois, Marina Foïs und Alexandra Maria Lara zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als nach einer wahren Begebenheit gekennzeichnet, was der Erzählung ihre Ernsthaftigkeit gibt: Es geht nicht um ein konstruiertes Rätsel, sondern um einen Fall, dessen reale Wucht die Inszenierung prägt. Die Kombination aus Thriller, Drama und Mystery erlaubt es, gleichzeitig eine persönliche Leidensgeschichte, ein gesellschaftlich brisantes Wirtschaftsthema und die Unsicherheit über die Wahrheit des Geschehenen zu verbinden. Dass die Hauptfigur von Zeugin und Betroffener zur Verdächtigen wird, verschiebt die Erzählperspektive fortlaufend und macht die Frage nach Glaubwürdigkeit zum eigentlichen Zentrum der Handlung. Die Besetzung mit mehreren profilierten Schauspielerinnen in zentralen Rollen unterstreicht, dass der Film eine Frau in den Mittelpunkt eines Konflikts stellt, der sonst von männlich dominierten Institutionen bestimmt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein moderat positives, aber noch nicht breit gefestigtes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass der Film noch am Anfang seiner Wahrnehmung steht. Innerhalb des Genres positioniert er sich als Mischung aus persönlichem Psychodrama und gesellschaftskritischem Thriller, die sich bewusst von reinem Krimi-Spannungskino abgrenzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Huppert als Maureen Kearney
- Grégory Gadebois als Gilles Hugo
- Marina Foïs als Anne Lauvergeon
- Alexandra Maria Lara als Julie Depret
- Pierre Deladonchamps als Chief Warrant Officer Nicolas Brémont
- François-Xavier Demaison als Jean-Pierre Bachmann
- Gilles Cohen als Maître Hervé Témime
- Yvan Attal als Luc Oursel
- Aloïse Sauvage als Captain Chambard
- Geno Lechner als Véronique
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