Alexandra Maria Lara
Werdegang
Alexandra Maria Lara wurde am 12. November 1978 in Bukarest als Alexandra Maria Plătăreanu geboren. Ihr Vater war Schauspieler und Vizedirektor des Staatlichen Theaters in Bukarest, ihre Mutter Sprachwissenschaftlerin. 1983 floh die Familie mit einem Tagesvisum vor dem Ceaușescu-Regime und ließ sich in Deutschland nieder, zunächst in Freiburg, später in Berlin. Ihr Vater gründete dort eine staatlich anerkannte Schauspielschule, an der Lara zwischen 1997 und 2000 Unterricht nahm.
Bereits mit elf Jahren stand sie für den Fernsehfilm „With Love, Rita" vor der Kamera, mit 16 spielte sie die Titelrolle in der ZDF-Serie „Mensch, Pia!". In dieser Zeit legte sie auf Anraten ihrer Agentin und ihres Vaters ihren rumänischen Nachnamen ab. Es folgten Rollen in Fernsehproduktionen wie „Die Bubi-Scholz-Story" und Kinofilmen wie „Crazy" und „Honolulu". 2004 spielte sie mit Traudl Junge in „Der Untergang" ihre bekannteste Rolle, was ihr auch eine Hauptrolle in Francis Ford Coppolas „Jugend ohne Jugend" einbrachte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 15 Titel mit Alexandra Maria Lara verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 2001 bis 2026, also von 23 bis 48 Jahren nach ihrer Geburt. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Kriegsdrama und Historie über Thriller und Action bis hin zu Komödie, Liebesfilm und Science Fiction, darunter Titel wie „Der Tunnel", „Rush – Alles für den Sieg", „Geostorm" oder „Rubbeldiekatz".
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 5,8 und 8,2, im Durchschnitt bei 7,0. Damit bewegen sich ihre Filme insgesamt im guten bis sehr guten Bereich, mit „Der Untergang" (8,1 und 8,2) und „Rush – Alles für den Sieg" (7,9 und 7,7) an der Spitze. Die Zeitspanne von 25 Jahren zwischen ältestem und jüngstem Titel zeigt eine langjährige, kontinuierliche Präsenz im Kino.