Die Erscheinung (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Giannoli |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-14 |
| Budget | 9.661.157 $ |
| Einspielergebnis | 3.562.793 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Anruf aus dem Vatikan reißt den Journalisten Jacques Mayano aus seinem gewohnten Alltag. Die Kirche beauftragt ihn, eine Erscheinung zu untersuchen, die in einem Dorf im Südosten Frankreichs für Aufsehen sorgt: Die 18-jährige Anna behauptet, der Jungfrau Maria begegnet zu sein. Was als Randnotiz beginnt, entwickelt sich zu einem Ereignis mit Sogwirkung – Pilger strömen herbei, ein deutscher Priester denkt bereits an eine internationale Vermarktung des Phänomens, und der örtliche Pfarrer pflegt eine auffällig enge Verbindung zu der streng gläubigen jungen Frau. Je tiefer Mayano in seine Recherche eintaucht, desto mehr Ungereimtheiten tun sich auf. Der Film bleibt nah an seiner Hauptfigur und lässt die Frage, was tatsächlich hinter der Erscheinung steckt, lange offen.
Entstehungsgeschichte
„Die Erscheinung“ (Originaltitel: „The Apparition“) entstand 2018 unter der Regie von Xavier Giannoli. In den Hauptrollen sind Vincent Lindon als Jacques Mayano und Galatea Bellugi als Anna zu sehen, an ihrer Seite stehen Patrick d’Assumçao und Anatole Taubman. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft investigativen Journalismus mit einem religiösen Mysterium und macht daraus ein Drama, das weniger auf Spektakel als auf Zweifel setzt. Die Konstellation aus einem skeptischen Außenstehenden, einer jungen Frau im Zentrum eines wachsenden Kultes und kirchlichen Interessen, die zwischen spiritueller Prüfung und wirtschaftlicher Verwertung schwanken, eröffnet ein Spannungsfeld zwischen Glauben, Wahrheit und Instrumentalisierung. Dass Mayano im offiziellen Auftrag der Kirche ermittelt, verleiht der Erzählung von Anfang an eine institutionelle Ambivalenz: Er soll aufklären, wird aber selbst Teil eines Systems, dessen Interessen nicht neutral sind.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das eher für ein Werk mit begrenztem, aber interessiertem Publikum spricht als für einen breiten Publikumserfolg. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage stark verändert hätte. Innerhalb des Dramengenres positioniert sich der Film durch seine Verbindung von journalistischer Recherche und religiösem Motiv als eher ungewöhnlicher Beitrag, der auf psychologische Genauigkeit statt auf große Gesten setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Lindon als Jacques Mayano
- Galatea Bellugi als Anna
- Patrick d'Assumçao als Father Borrodine
- Anatole Taubman als Anton Meyer
- Elina Löwensohn als Doctor De Villeneuve
- Claude Lévèque als Father Gallois
- Gérard Dessalles als Stéphane Mornay
- Bruno Georis als Father Ezéradot
- Candice Bouchet als Valérie
- Natalia Dontcheva als Céline
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Verfügbarkeit
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