Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Giannoli |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Musik |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 497.323 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (297 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, 1921. Die wohlhabende Marguerite Dumont lädt wie jedes Jahr eine Schar musikbegeisterter Gäste in ihr Schloss ein. Kaum jemand von ihnen weiß wirklich etwas über die Gastgeberin, doch alle geben vor, gespannt auf ihren Gesang zu sein. Denn Marguerite singt mit voller Hingabe – nur leider hoffnungslos schief. Man kommt, um sich hinterher über sie lustig zu machen. Als ein respektloser Journalist ausgerechnet einen begeisterten Artikel über ihren letzten Auftritt schreibt, fasst Marguerite neuen Mut. Gegen den Widerstand ihres Ehemanns und mit Unterstützung einer einstigen Diva beginnt sie, sich auf ihr erstes öffentliches Konzert vorzubereiten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2015 unter der Regie von Xavier Giannoli und beruht auf einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind Catherine Frot, André Marcon, Michel Fau und Christa Théret zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Musikfilm passt zum Stoff: Die Geschichte einer Frau, die trotz fehlenden Talents unbeirrt ihrer Leidenschaft folgt, trägt sowohl komisches als auch tragisches Potenzial in sich. Dass der Stoff als nach wahrer Begebenheit gekennzeichnet ist, gibt der Erzählung ein reales Fundament, auch wenn die konkrete Ausgestaltung der Szenen erzählerische Freiheit sein dürfte. Die Konstellation aus spöttischem Publikum, einem zwielichtigen Journalisten und einer unterstützenden ehemaligen Diva deutet auf ein Kammerspiel zwischen Selbsttäuschung, Grausamkeit und aufrichtiger Zuneigung hin, das sich weniger über äußere Handlung als über die Beziehungen der Figuren zueinander entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein Werk mit tragikomischem Grundton, das auf Feinheiten statt auf große Wendungen setzt, nicht ungewöhnlich ist. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile mehr als neun Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung offenbar viel verändert hat. Innerhalb der Kombination aus Musikfilm und Drama nimmt er mit seiner realen Grundlage und dem Fokus auf eine einzelne, eigenwillige Figur eine eher stille, charakterzentrierte Position ein.
Bilder




Besetzung & Stab
- Catherine Frot als Marguerite Dumont
- André Marcon als Georges Dumont
- Michel Fau als Atos Pezzini / Divo
- Christa Théret als Hazel
- Denis Mpunga als Madelbos
- Sylvain Dieuaide als Lucien Beaumont
- Aubert Fenoy als Kyril Von Priest
- Sophia Leboutte als Félicité La Barbue
- Théo Cholbi als Diego
- Astrid Whettnall als Françoise Bellaire
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Verfügbarkeit
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