Die Brücke von Arnheim (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Attenborough |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 175 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-06-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (976 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Spätsommer des Jahres 1944 eröffnet der britische General Browning seinen Kommandeuren einen Plan, den Feldmarschall Montgomery entwickelt hat. Danach sollen 35.000 alliierte Fallschirmjäger hinter den deutschen Linien in den Niederlanden abspringen, sechs wichtige Rheinbrücken besetzen und so lange halten, bis nachrückende Bodentruppen sich mit ihnen vereinigen können. Auf diesem Weg hofft die Führung, von Norden her rasch ins Ruhrgebiet zu gelangen und den Krieg noch vor Weihnachten zu beenden. Die Erzählung setzt damit bei der Planung an, nicht beim Gefecht, und lässt den Abstand zwischen dem, was auf der Karte schlüssig aussieht, und dem, was daraus wird, als eigentliche Spannung stehen.
Entstehungsgeschichte
Richard Attenborough hat den 1977 herausgekommenen Film inszeniert, der im englischen Sprachraum „A Bridge Too Far“ heißt. Zur Besetzung gehören Dirk Bogarde, James Caan, Michael Caine und Sean Connery. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm greifen ineinander, und der Stoff wird nach einer wahren Begebenheit erzählt. Die Anlage folgt daraus unmittelbar: Wer eine Operation dieser Größe erzählt, kann sie nicht an einer einzigen Figur festmachen. Die Besetzung mit mehreren gleichrangigen Namen deutet entsprechend auf eine Erzählung, die zwischen Kommandoebenen und Schauplätzen wechselt, statt einer Hauptfigur zu folgen. Bemerkenswert ist, wie klar die Ausgangslage den Konflikt vorgibt. Der Plan hängt an einer einzigen Bedingung, nämlich am rechtzeitigen Eintreffen der Bodentruppen, und diese Bedingung ist von der ersten Minute an benannt. Der deutsche Titel nennt eine Brücke, der englische eine zu viel.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 beruht auf einigen hundert abgegebenen Stimmen und fällt damit positiv aus, wenn auch auf schmaler Grundlage. 49 Jahre nach dem Erscheinungsjahr gehört der Film einer Zeit an, in der solche Stoffe als großformatige Ensemblewerke angelegt wurden. Im Genre steht er für die Sorte, die eine militärische Operation von der Planung her aufrollt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dirk Bogarde als Lt. Gen. Frederick Browning
- James Caan als SSgt. Eddie Dohun
- Michael Caine als Lt. Col. John O.E. Vandeleur
- Sean Connery als Maj. Gen. Robert E. Urquhart
- Edward Fox als Lt. Gen. Brian G. Horrocks
- Robert Redford als Maj. Julian Cook
- Elliott Gould als Col. Robert Stout
- Anthony Hopkins als Lt. Col. John D. Frost
- Gene Hackman als Maj. Gen. Stanislaw F. Sosabowski
- Hardy Krüger als Generalmajor der Waffen-SS Karl Ludwig
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Verfügbarkeit
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