Die Blechtrommel (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Volker Schlöndorff |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 162 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-05-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (558 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Danzig 1927. Oskar Matzerath ist drei Jahre alt und bereits zu einem Urteil gekommen: Das kleinbürgerliche Leben, das die Erwachsenen um ihn herum führen, kann und will er nicht annehmen. Seine Antwort ist so einfach wie unerhört — er hört auf zu wachsen.
Von da an protestiert der anarchische Zwerg mit seiner Blechtrommel: gegen die fanatischen Nazis, gegen deren feige Mitläufer, gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. Und er hat noch eine zweite Waffe. Seine Stimme ist so laut und schrill, dass in seiner Nähe alles Glas zerspringt. Erst nach dem Krieg, als eine menschlichere Zeit anbricht, fasst Oskar den Entschluss, wieder am Leben teilzunehmen — und weiterzuwachsen.
Entstehungsgeschichte
Volker Schlöndorff inszenierte den Film, der 1979 herauskam. Die Besetzung führt Mario Adorf, Angela Winkler, David Bennent und Katharina Thalbach. Die Freigabe ab 16 Jahren spiegelt sowohl die Kriegsthematik als auch die derbe Erotik des Films.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm — drei Genres, die zusammen den Rahmen beschreiben: eine Lebensgeschichte, die durch die Weimarer Republik, die Zeit der Nazis und den Krieg führt. Was den Film aus diesem Rahmen heraushebt, ist die Erzählperspektive. Ein Kind, das sich dem Wachsen verweigert, ist keine realistische Figur, sondern ein Kunstgriff: Die Verweigerung wird zum Kommentar auf eine Gesellschaft, die sich anpasst. Trommel und glaszersprengende Stimme sind Protest in Reinform, ohne Argument, ohne Programm. Die Anlage arbeitet mit Groteske und Zeitgeschichte zugleich, und dass Oskar erst nach dem Krieg wieder zu wachsen beginnt, macht sein Wachstum zum Gradmesser der Verhältnisse.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 beruht auf wenigen hundert Stimmen — für einen Film, der 47 Jahre zurückliegt, eine überschaubare, aber stabile Basis. Im Feld der Kriegs- und Historiendramen nimmt er eine Sonderstellung ein, weil er das Zeitgeschehen nicht chronikhaft abbildet, sondern durch eine groteske Figur bricht, deren Weigerung lauter ist als jede Rede.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mario Adorf als Alfred Matzerath
- Angela Winkler als Agnes Matzerath
- David Bennent als Oskar Matzerath
- Katharina Thalbach als Maria Matzerath
- Daniel Olbrychski als Jan Bronski
- Tina Engel als Young Anna Koljaiczek
- Berta Drews als Anna Koljaiczek
- Roland Teubner als Joseph Koljaiczek
- Tadeusz Kunikowski als Uncle Vinzenz
- Andréa Ferréol als Lina Greff
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Verfügbarkeit
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