Die barfüßige Gräfin (1954)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph L. Mankiewicz |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1954-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 6.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Trauerfeier bildet den Rahmen: Die Gäste erinnern sich an Maria Vargas, die als spanische Tänzerin entdeckt wurde und zum Hollywood-Star aufstieg. Ihren Weg nach oben verdankt sie vor allem Harry Dawes, der als Regisseur ihres ersten Films den Grundstein für ihren Ruhm legte. Zwischen glamourösen Auftritten, zweckmäßigen Beziehungen und den Kompromissen, die das Leben als gefeierter Star mit sich bringt, versucht Maria, sich selbst treu zu bleiben. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs trifft sie auf den skrupellosen Produzenten Muldoon – eine Begegnung, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkt. Wie die Geschichte endet, wird bereits zu Beginn angedeutet, doch der Film entfaltet den Weg dorthin in Rückblenden aus der Perspektive der Trauergäste.
Entstehungsgeschichte
Joseph L. Mankiewicz inszenierte "Die barfüßige Gräfin" im Jahr 1954 als Spielfilm. In den Hauptrollen sind Humphrey Bogart als Harry Dawes und Ava Gardner als Maria Vargas zu sehen, an ihrer Seite spielen Edmond O'Brien und Marius Goring. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Erzählstruktur, die vom Ende her aufgerollt wird, verortet den Film weniger im klassischen Aufstiegsdrama als im Rückblick auf ein bereits abgeschlossenes Schicksal. Dass mehrere Trauergäste ihre jeweilige Sicht auf Maria Vargas beisteuern, deutet auf eine mehrperspektivische Erzählweise hin, in der ein und dieselbe Person aus unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt wird. Die Kombination aus Hollywood-Milieu, persönlicher Selbstbehauptung und der Figur eines skrupellosen Produzenten positioniert den Stoff als Gesellschaftsdrama, das die Mechanismen des Filmgeschäfts selbst zum Thema macht, ohne sich auf reine Glamourdarstellung zu beschränken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Die barfüßige Gräfin" im soliden Mittelfeld des Dramagenres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 1954 ist mit weit über sieben Jahrzehnten beträchtlich, was die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen zusätzlich einordnet: Der Film erreicht heute offenbar ein eher kleines, aber interessiertes Publikum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Humphrey Bogart als Harry Dawes
- Ava Gardner als Maria Vargas
- Edmond O'Brien als Oscar Muldoon
- Marius Goring als Alberto Bravano
- Valentina Cortese als Eleanora Torlato-Favrini
- Rossano Brazzi als Count Vincenzo Torlato-Favrini
- Elizabeth Sellars als Jerry
- Warren Stevens als Kirk Edwards
- Franco Interlenghi als Pedro Vargas
- Mari Aldon als Myrna
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