Plötzlich im letzten Sommer (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph L. Mankiewicz |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (325 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger homosexueller Mann kommt unter grauenvollen Umständen ums Leben. Seine Cousine ist die einzige, die das Geschehen mit eigenen Augen gesehen hat, und sie erleidet dabei einen Schock.
Die Mutter des Toten, eine wohlhabende Witwe, will um jeden Preis verhindern, dass die Wahrheit über die näheren Umstände dieses Todes ans Licht kommt. Sie sorgt dafür, dass die junge Augenzeugin in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wird. Dort soll an ihr ein schwerwiegender Eingriff vorgenommen werden, der sie auf furchtbare Weise zum Schweigen bringen würde. Was genau im letzten Sommer geschehen ist, bleibt dabei zunächst im Dunkeln.
Entstehungsgeschichte
Unter der Leitung von Joseph L. Mankiewicz entstand dieses Drama, das 1959 in die Kinos kam und im Original „Suddenly, Last Summer“ heißt. Elizabeth Taylor, Katharine Hepburn und Montgomery Clift tragen den Film, Albert Dekker vervollständigt die Besetzung. Zwei Frauenfiguren tragen die Handlung erkennbar: die Cousine als Augenzeugin und die Mutter, die ihr Schweigen erzwingen will. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Mystery verbinden sich hier zu einem Film, der von einem Geheimnis getragen wird. Das Drama speist sich aus den familiären Spannungen, der Thriller aus der Bedrohung der Augenzeugin, das Mystery-Element aus der Frage, was in jenem Sommer tatsächlich passiert ist.
Im Kern verhandelt die Geschichte Macht und Wahrheit. Eine reiche Frau versucht, ihre Deutung der Ereignisse durchzusetzen, indem sie die einzige Zeugin für krank erklären lässt. Dass der Tote ein homosexueller Mann ist, rückt zudem ein Thema in den Mittelpunkt, das für einen Film dieses Jahrgangs bemerkenswert offen benannt wird. Die Anstalt als Schauplatz verstärkt das Gefühl der Ausweglosigkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 erreicht der Film eine deutlich positive Bewertung, gestützt auf einige hundert Stimmen. Die Basis ist schmal, das Urteil aber eindeutig. 67 Jahre nach dem Erscheinen steht er für ein psychologisch dichtes Kino, das mit einem Geheimnis arbeitet und seine Spannung aus Gesprächen, Andeutungen und dem langsamen Aufdecken der Wahrheit bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elizabeth Taylor als Catherine Holly
- Katharine Hepburn als Violet Venable
- Montgomery Clift als Dr. Cukrowicz
- Albert Dekker als Lawrence Hockstader
- Mercedes McCambridge als Grace Holly
- Gary Raymond als George Holly
- Mavis Villiers als Miss Foxhill
- Patricia Marmont als Nurse Benson
- Joan Young als Sister Felicity
- Maria Britneva als Lucy
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Verfügbarkeit
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