Detroit (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kathryn Bigelow |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Historie |
| Laufzeit | 143 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 34.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.779 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Detroit im Sommer 1967. Während der Unruhen, die die Stadt tagelang erschüttern, kommt es im Algiers Motel zu einem Vorfall: Polizisten und Nationalgardisten durchsuchen das Gebäude, nachdem Schüsse gemeldet wurden.
Was folgt, dauert Stunden. Die Beamten stellen die Gäste — überwiegend junge Schwarze Männer und zwei weiße Frauen — an eine Wand und verhören sie einzeln. Am Ende sind drei Menschen tot. Der spätere Prozess endet mit Freisprüchen, weil die Aussagen der Angeklagten unter Verletzung ihrer Rechte zustande gekommen waren.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Kathryn Bigelow, das Drehbuch schrieb Mark Boal.
Im Ensemble stehen John Boyega als Wachmann, Will Poulter als Polizist, Algee Smith und Jason Mitchell als Mitglieder einer Musikgruppe sowie John Krasinski und Anthony Mackie.
Produziert wurde der Film von Annapurna Pictures mit einem Budget von 34 Millionen Dollar. Gedreht wurde im Sommer 2016 in Boston und Detroit — zum fünfzigsten Jahrestag der Unruhen.
Hinter den Kulissen
Der Mittelteil des Films bildet den Vorfall im Motel nahezu in Echtzeit ab. Das ist die zentrale Entscheidung: Der Zuschauer wird der Dauer ausgesetzt, nicht nur dem Ergebnis.
Genau daran entzündete sich die Auseinandersetzung. Mehrere Kritiker stellten in Frage, ob eine weiße Regisseurin diese Geschichte so erzählen sollte. A. O. Scott hielt fest, ein Film vor dem Hintergrund Schwarzen Widerstands werde hier zur Erzählung Schwarzer Hilflosigkeit. Richard Brody nannte ihn ein moralisches Versagen.
Einordnung & Wirkung
Bei 34 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit nur 24,1 Millionen ein.
Die Kritik urteilte überwiegend gut: 82 Prozent bei Rotten Tomatoes, 77 von 100 bei Metacritic. Gelobt wurden Bigelows Regie und die Darsteller, insbesondere Will Poulter und Algee Smith.
Der Film bleibt damit ein zwiespältiger Fall: handwerklich hoch bewertet, wirtschaftlich gescheitert und in der Frage seiner Perspektive bis heute umstritten.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Boyega als Melvin Dismukes
- Will Poulter als Philip Krauss
- Anthony Mackie als Greene
- Algee Smith als Larry Reed
- Hannah Murray als Julie Ann
- Jason Mitchell als Carl Cooper
- Malcolm David Kelley als Michael Clark
- Jack Reynor als Demens
- Ben O'Toole als Flynn
- Jacob Latimore als Fred Temple
Weitere Filme von Kathryn Bigelow
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.