Strange Days (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kathryn Bigelow |
|---|---|
| Genre | Krimi, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 42.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.615 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lenny Nero war Polizist. Heute handelt er mit Clips — Aufzeichnungen fremder Erlebnisse, die man sich über ein Gerät namens SQUID direkt ins Hirn spielt. Alles ist zu haben, und alles ist verboten.
Dann hinterlässt ihm die Prostituierte Iris eine Aufnahme, die er nicht verkaufen kann. Sie zeigt, wie der Rapper Jeriko One von rassistischen Polizisten hingerichtet wird. Von diesem Moment an ist Lenny nicht mehr Händler, sondern Mitwisser.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Kathryn Bigelow. Das Drehbuch schrieben James Cameron und Jay Cocks; Cameron produzierte den Film gemeinsam mit Steven-Charles Jaffe.
Ralph Fiennes spielt Lenny Nero, Angela Bassett die Mace Mason, Tom Sizemore den Max Peltier, Juliette Lewis die Faith Justin und Michael Wincott den Philo Gant.
Die Kamera führte Matthew F. Leonetti, den Schnitt Howard E. Smith, die Musik stammt von Graeme Revell.
Der Film erschien 1995 in den Vereinigten Staaten, dauert 139 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Der deutsche Kinostart war am 1. Februar 1996.
Hinter den Kulissen
Die Erfindung im Zentrum ist der Motor des Films. Über das SQUID-Gerät lassen sich Erlebnisse anderer Menschen abrufen — daraus entsteht ein illegaler Handel, und Lenny Nero lebt davon.
Daraus folgt alles Weitere. Ein solches Gerät macht Erfahrung handelbar, und der Film fragt nicht, ob das möglich ist, sondern was Menschen damit tun.
Der Clip, um den es geht, ist deshalb mehr als ein Beweisstück. Er zeigt die Hinrichtung eines Rappers durch rassistische Polizisten — und wer ihn abspielt, sieht sie nicht, sondern erlebt sie.
Damit steht Polizeigewalt nicht am Rand der Handlung, sondern in deren Mitte.
Einordnung & Wirkung
Im Kino war der Film ein Fehlschlag — er spielte nicht einmal die Hälfte seiner Herstellungskosten ein.
Rotten Tomatoes weist 68 Prozent aus.
1996 gewann Angela Bassett den Saturn Award als beste Darstellerin und Kathryn Bigelow den für die beste Regie; hinzu kamen Nominierungen in drei weiteren Kategorien.
Dass ausgerechnet Regie und Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurden, während der Film kaufmännisch scheiterte, ist bezeichnend. Angela Bassetts Mace und Bigelows Inszenierung wurden gesehen — der Film als Ganzes nicht.
139 Minuten und eine Freigabe ab 16 Jahren machten den Film zudem zu keinem leichten Fall für den Verleih.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ralph Fiennes als Lenny Nero
- Angela Bassett als Lornette 'Mace' Mason
- Juliette Lewis als Faith Justin
- Tom Sizemore als Max Peltier
- Michael Wincott als Philo Gant
- Vincent D'Onofrio als Burton Steckler
- Glenn Plummer als Jeriko One
- Brigitte Bako als Iris
- Richard Edson als Tick
- William Fichtner als Dwayne Engelman
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Verfügbarkeit
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