Der unheimliche Gast (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Allen |
|---|---|
| Genre | Mystery, Horror, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-02-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Roderick Fitzgerald erwirbt gemeinsam mit seiner Schwester Pamela ein großes Anwesen namens Villa Ventosa an der englischen Küste. Die anfängliche Begeisterung über den Kauf schwindet rasch, als die Geschwister von den düsteren Geschichten erfahren, die sich um die früheren Besitzer ranken. In der Nähe des Hauses lebt Stella Meredith, die Tochter jener früheren Eigentümer, zusammen mit ihrem Großvater, dem Comandante Beech. Nacht für Nacht hören die Fitzgeralds ein klagendes, weibliches Wimmern im Inneren der Villa – es wird offensichtlich, dass das Haus von etwas heimgesucht wird. Roderick verliebt sich in Stella, und je näher er ihr kommt, desto deutlicher zeichnet sich ab, dass der Fluch über dem Haus untrennbar mit ihrer Herkunft und der Vergangenheit der Familie verbunden ist.
Entstehungsgeschichte
„Der unheimliche Gast“ entstand 1944 unter der Regie von Lewis Allen. In den Hauptrollen sind Ray Milland, Ruth Hussey, Gail Russell und Donald Crisp zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Horror, Fantasy und Liebesfilm verweist auf eine Erzählung, die das Übernatürliche nicht als reinen Schreckeffekt einsetzt, sondern mit einer Beziehungsgeschichte verknüpft. Dass die Aufklärung des Spukgeschehens direkt an Stellas Herkunft gebunden ist, deutet darauf hin, dass die Handlung Familiengeheimnis und Liebesgeschichte als zwei Seiten desselben Rätsels behandelt. Die Anlage – ein neu erworbenes Haus mit unheilvoller Vorgeschichte, eine junge Frau mit ungeklärter Familienbindung, nächtliche Geräusche als wiederkehrendes Motiv – folgt der klassischen Struktur einer Geistergeschichte, in der die Auflösung erst durch das Zusammensetzen von Vergangenheit und Gegenwart möglich wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht übermäßig breit diskutierter Genrebeitrag einordnen. Seit seiner Entstehung 1944 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb der Mystery- und Horrorfilme der Zeit als frühes Beispiel für die Verbindung von übernatürlichem Spuk und romantischer Handlung erscheinen lässt. Innerhalb dieser Genremischung nimmt er eine Position ein, die stärker auf Atmosphäre und Beziehungsdynamik setzt als auf reine Schockmomente.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Milland als Roderick Fitzgerald
- Ruth Hussey als Pamela Fitzgerald
- Gail Russell als Stella Meredith
- Donald Crisp als Commander Beech
- Alan Napier als Dr. Scott
- Cornelia Otis Skinner als Miss Holloway
- Barbara Everest als Lizzie Flynn
- Dorothy Stickney als Miss Bird
- Queenie Leonard als Mrs. Taylor
- Rita Page als Annie
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Verfügbarkeit
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