Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Jackson |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, Action |
| Laufzeit | 166 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 250.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.021.103.568 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (20.077 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sechzig Jahre vor den Ereignissen um den Einen Ring erscheint Gandalf beim Hobbit Bilbo Beutlin und bringt dreizehn Zwerge mit. Ihr Anführer Thorin Eichenschild will Erebor zurückerobern, das Königreich unter dem Berg, aus dem der Drache Smaug die Zwerge vertrieben hat. Bilbo soll als Meisterdieb mitkommen — eine Rolle, für die ihn niemand qualifiziert hält, ihn selbst eingeschlossen.
Der erste Teil führt die Gruppe von Beutelsend über Trolle und Elbenrat bis in die Nebelberge. Dort trifft Bilbo unter dem Berg auf Gollum, gewinnt ein Rätselspiel und nimmt einen Ring an sich, den er für einen praktischen Fund hält. Diese Szene ist der eigentliche Angelpunkt — sie verbindet den Film mit allem, was später folgt.
Entstehungsgeschichte
Ursprünglich sollte Guillermo del Toro Regie führen. Er arbeitete rund zwei Jahre an Entwürfen und Kreaturendesigns, verließ das Projekt aber 2010, als sich die Produktion wegen der Insolvenz des Studios MGM immer weiter verzögerte. Peter Jackson übernahm selbst, mit erheblich verkürzter Vorbereitungszeit.
Ein zweiter Eingriff kam später: Aus zwei geplanten Filmen wurden während der Produktion drei. Der Roman ist ein schmales Kinderbuch; um drei Filme zu füllen, zog die Produktion Anhänge aus "Der Herr der Ringe" heran und ergänzte Handlungsstränge, darunter die Verfolgung des Nekromanten und die Figur der Elbin Tauriel, die bei Tolkien nicht vorkommt.
Hinter den Kulissen
Jackson drehte mit 48 Bildern pro Sekunde statt der üblichen 24 — die erste Großproduktion in diesem Format. Die Bewegungsunschärfe verschwindet dadurch fast vollständig, was viele Zuschauer als unangenehm hell und videoartig empfanden; die Diskussion darüber überlagerte die Startberichterstattung erheblich.
Anders als bei der ersten Trilogie, die zusammenhängend gedreht wurde, entstand der Hobbit unter permanentem Zeitdruck. Jackson beschrieb später offen, dass er ohne fertiges Drehbuch drehte und Szenen am Set entwickelte. Die Orks wurden überwiegend digital umgesetzt statt wie zuvor mit Prothesen — auch das eine Folge der kurzen Vorbereitung.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein und war für drei Oscars nominiert, gewann jedoch keinen.
Im Vergleich zur ersten Trilogie fällt die Bewertung deutlich ab. Die Streckung eines kurzen Buchs auf über acht Stunden Laufzeit gilt als Musterbeispiel dafür, wie kommerzielle Erwägungen eine Adaption beschädigen können. Die Bildrate von 48 Bildern setzte sich nicht durch; nur wenige Filme folgten. Bilbos Begegnung mit Gollum wird dennoch regelmäßig als eine der besten Szenen beider Trilogien genannt — sie kommt ohne Massen, ohne Schlacht und ohne digitale Erweiterung aus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Martin Freeman als Bilbo Baggins
- Ian McKellen als Gandalf the Grey
- Richard Armitage als Thorin Oakenshield
- James Nesbitt als Bofur
- Ken Stott als Balin
- Sylvester McCoy als Radagast the Brown
- Barry Humphries als The Great Goblin
- Dean O'Gorman als Fili
- Aidan Turner als Kili
- Graham McTavish als Dwalin
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