Der große Crash - Margin Call (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J.C. Chandor |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.504.039 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (2.184 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Herbst 2008, eine Investmentbank an der Wall Street. Eric Dale, Fachmann für Risikosteuerung, wird von einem Tag auf den anderen entlassen, zusammen mit dem weit überwiegenden Teil seiner Abteilung. Bevor er das Gebäude verlässt, drückt er seinem jungen Schützling Peter Sullivan einen USB-Stick in die Hand: darauf die Unterlagen, an denen er an diesem Morgen noch gearbeitet hat. Am Abend rechnet Peter weiter und kommt zu einem Ergebnis, das er nicht für sich behalten kann. Das Haus hält eine beunruhigende Menge toxischer Finanzprodukte, die an der Spekulation auf dem Immobilienmarkt hängen. Er holt seinen Vorgesetzten Will Emerson herbei, der wiederum den Direktor Sam Rogers verständigt. Der sitzt an diesem Abend beim Tierarzt neben seinem sterbenden Hund. Kurz darauf tagt die Führungsspitze.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie steht J.C. Chandor, das Erscheinungsjahr ist 2011; im Original trägt der Film den Titel Margin Call. Kevin Spacey, Zachary Quinto, Paul Bettany und Jeremy Irons besetzen die Ebenen einer Hierarchie, die der Stoff Schritt für Schritt nach oben durchläuft. Freigegeben ab 6 Jahren, denn die Gewalt dieses Films besteht aus Zahlen und Entscheidungen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller und Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Daraus ergibt sich eine ungewöhnliche Spannungsform: Es wird niemand verfolgt und nichts zerstört, gerechnet wird an Bildschirmen, und die Bedrohung besteht darin, dass eine Zahl stimmt. Der geschilderte Ablauf drängt sich auf die wenigen Stunden zwischen einer Entlassung und einer Krisensitzung zusammen, was die Hierarchie zum eigentlichen Schauplatz macht: Jede Ebene weiß etwas anderes, und jede Weitergabe nach oben verändert, was mit dem Wissen geschieht.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 aus mehreren tausend Stimmen sind ein klar positiver Wert für einen Film, der sein Publikum mit Fachbegriffen und Bilanzlogik konfrontiert. 15 Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand zum geschilderten Herbst deutlich größer als der Abstand, den der Film selbst dazu hatte. Das verschiebt die Wahrnehmung: Was als Rekonstruktion einer frischen Erschütterung gelesen werden konnte, steht heute als Kammerspiel über Verantwortung in einer Organisation.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Spacey als Sam Rogers
- Zachary Quinto als Peter Sullivan
- Paul Bettany als Will Emerson
- Jeremy Irons als John Tuld
- Simon Baker als Jared Cohen
- Penn Badgley als Seth Bregman
- Demi Moore als Sarah Robertson
- Stanley Tucci als Eric Dale
- Ashley Williams als Heather Burke
- Mary McDonnell als Mary Rogers
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Verfügbarkeit
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