Der große Bluff (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lasse Hallström |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-10-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.772.461 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der siebziger Jahre sitzt der Schriftsteller Clifford Irving auf einer Idee, die ihm den lange ersehnten Erfolg bringen soll: eine angebliche Autobiografie des zurückgezogen lebenden Milliardärs Howard Hughes, der sich seit Jahren nicht mehr öffentlich zeigt. Irving fälscht Dokumente, überzeugt seinen Verlag McGraw-Hill von einer persönlichen Beziehung zu Hughes und verkauft die Rechte an dem angeblichen Insiderbericht. Selbst als Hughes sich telefonisch meldet und das Buch als Fälschung bezeichnet, hält der Verlag zunächst an Irving fest, der seine Version der Ereignisse bis zuletzt verteidigt. Die Geschichte verfolgt, wie aus einem gewagten Trick eine Angelegenheit wird, die weit über die Kontrolle ihres Urhebers hinauswächst.
Entstehungsgeschichte
„Der große Bluff“ entstand 2006 unter der Regie von Lasse Hallström. Der Film ist als Komödie mit dramatischen Zügen angelegt und trägt die Altersfreigabe ab 12 Jahren. In den Hauptrollen sind Richard Gere als Clifford Irving sowie Alfred Molina, Marcia Gay Harden und Hope Davis zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der auf einer Täuschung aufbaut, die zugleich absurd und folgenschwer ist. Die Geschichte eines Mannes, der sich selbst und andere von einer erfundenen Beziehung zu einer öffentlich unsichtbaren Figur überzeugt, bietet Raum für komische Momente ebenso wie für die ernsthaftere Frage, was jemanden dazu treibt, so weit zu gehen. Dass die Besetzung mit Richard Gere in der Hauptrolle und erfahrenen Nebendarstellern wie Alfred Molina, Marcia Gay Harden und Hope Davis besetzt ist, deutet auf ein dialoglastiges, figurenzentriertes Erzählen hin, das weniger auf äußere Effekte als auf das Wechselspiel zwischen Überzeugung und Lüge setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile knapp zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel im Vergleich zu aktuellen Vertretern des Genres etwas in den Hintergrund treten lässt. Innerhalb der Tragikomödien über Betrug und Selbstinszenierung bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich reale Skandale in eine Mischung aus Komik und ernsthafter Charakterstudie übersetzen lassen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Richard Gere als Clifford Irving
- Alfred Molina als Dick Suskind
- Marcia Gay Harden als Edith Irving
- Hope Davis als Andrea Tate
- Julie Delpy als Nina Van Pallandt
- Stanley Tucci als Shelton Fisher
- David Aaron Baker als Brad Silber
- Mamie Gummer als Dana
- Željko Ivanek als Ralph Graves
- Eli Wallach als Noah Dietrich
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Verfügbarkeit
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