Marcia Gay Harden
Werdegang
Marcia Gay Harden wurde am 14. August 1959 in San Diego, Kalifornien, geboren und wuchs als eines von mehreren Kindern in La Jolla auf. Sie studierte Theaterwissenschaften an der University of Texas at Austin und an der New York University, wo sie an der Tisch School of the Arts ausgebildet wurde. 1993 stand sie in dem Theaterstück „Angels in America" auf der Bühne. Ihren Einstieg ins Filmgeschäft hatte sie 1990 mit „Miller's Crossing" von Ethan und Joel Coen, dem in den folgenden zehn Jahren weitere Kino- und Fernsehfilme folgten, bevor sie mit „Space Cowboys" und „Pollock" ihren Durchbruch erreichte. Für „Pollock" erhielt sie 2001 einen Oscar, für „Mystic River" 2003 eine Oscar-Nominierung. 2009 wurde sie mit einem Tony Award für ihre Hauptrolle in „Der Gott des Gemetzels" ausgezeichnet. Von 1996 bis 2012 war sie mit dem Requisiteur Thaddaeus Scheel verheiratet, das Paar hat drei Kinder.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel mit Marcia Gay Harden als Schauspielerin verzeichnet, davon 23 Filme und eine Serie. Die Spanne reicht von „Miller's Crossing" aus dem Jahr 1990 bis zu „A Killer's Memory" aus dem Jahr 2024, also 34 Jahre Filmschaffen. Das Genrespektrum ist breit gefächert und reicht von Krimi, Drama und Thriller über Abenteuer, Horror, Science Fiction und Action bis hin zu Komödie, Fantasy, Mystery und Liebesfilm. Zu ihrem ersten Titel bei uns lagen bereits 31 Jahre nach ihrer Geburt, zum jüngsten Titel 65 Jahre.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,1 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 6,6 von 10. Die am besten bewerteten Titel sind „Mystic River" mit 7,9 und „Into the Wild" mit 7,8, während die schwächer bewerteten Titel im Bereich der jüngeren Filmografie liegen, etwa Titel aus den 2010er und 2020er Jahren. Über die 34 Jahre hinweg zeigt sich damit eine insgesamt solide, im oberen Mittelfeld liegende Bewertungslage ihrer bei uns gelisteten Arbeiten.
Filmografie