Der große Blonde kehrt zurück (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yves Robert |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-11-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 107.502 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (348 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hauptmann Cambrai untersucht den merkwürdigen Tod von Oberst Milan. Er ist überzeugt, dass Oberst Toulouse den ahnungslosen François Perrin benutzt hat, um seinen Untergebenen Milan loszuwerden. Perrin selbst genießt derweil in Rio de Janeiro die große Liebe mit Christine und ahnt nichts von den Ränken, die um ihn gesponnen werden.
Cambrai fängt einen Brief ab, in dem Perrin seinem Freund Maurice Lefebvre die Täuschung durch Oberst Toulouse gesteht. Damit wittert der Ermittler seine Chance. Er setzt alles daran, Beweise zu sammeln, dass der „große Blonde“ kein Geheimagent ist, sondern ein vom Pech verfolgter, manipulierter Mann. Toulouse gerät in die Enge und muss nun das Gegenteil beweisen: dass Perrin tatsächlich ein Superagent ist und nicht irgendein Unbekannter aus der Menge.
Entstehungsgeschichte
Yves Robert führte Regie bei der Komödie, die 1974 erschien. Pierre Richard steht im Mittelpunkt, dazu spielen Jean Carmet, Jean Rochefort und Mireille Darc. Die Freigabe ab 12 Jahren entspricht einer Geschichte, in der Geheimdienstintrigen und ein Todesfall den Rahmen für Verwicklungen bilden.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie spielt der Film mit den Mustern des Agentenkinos, ohne selbst ein Agentenfilm zu sein. Der Witz entsteht aus der Diskrepanz zwischen dem, wofür man Perrin hält, und dem, was er tatsächlich ist. Ausgerechnet ein Mann ohne jede Ahnung von Spionage wird zum Spielball rivalisierender Offiziere.
Reizvoll ist die Umkehr der Interessen. Während Cambrai beweisen will, dass Perrin harmlos ist, muss Toulouse ihn zum gefährlichen Profi erklären, um die eigene Haut zu retten. Diese verdrehte Logik treibt die Handlung voran und macht den Protagonisten zum Objekt eines Machtkampfs, den er selbst kaum wahrnimmt. Rio de Janeiro als Schauplatz der Liebesgeschichte setzt einen sonnigen Kontrast zu den Intrigen im Hintergrund.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 bei einigen hundert Stimmen spricht für eine wohlwollende Aufnahme. 52 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Komödien, die Spionagegeschichten augenzwinkernd auf den Kopf stellen. Sein Humor lebt von Verwechslung und Missverständnis, weniger von Actionszenen, und setzt ganz auf die Figur des unfreiwilligen Helden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierre Richard als François Perrin
- Jean Carmet als Maurice Lefebvre
- Jean Rochefort als Colonel Louis, Marie, Alphonse Toulouse
- Mireille Darc als Christine
- Jean Bouise als Le ministre
- Colette Castel als Paulette Lefebvre
- Henri Guybet als Charmant
- Hervé Sand als Prince
- Michel Duchaussoy als Capitaine Cambrai
- Yves Robert als le chef d'orchestre
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