Der Fänger (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Wyler |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-06-17 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (235 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Freddie führt ein unauffälliges Leben als kleiner Bankangestellter, dem gesellschaftliche Anerkennung versagt bleibt. Seine einzige Leidenschaft gilt dem Sammeln von Schmetterlingen. Als er unerwartet zum Besitzer eines Hauses wird, überträgt er diese Leidenschaft auf einen Menschen: Er fängt eine junge Frau ein und sperrt sie im Keller seines neuen Zuhauses ein. Aus dem stillen Sammlerhobby wird so ein Akt der Gefangennahme, bei dem ein Mensch zum Objekt eines Besitzanspruchs gemacht wird. Wie sich die eingesperrte Frau und ihr Entführer zueinander verhalten und wie diese erzwungene Nähe sich entwickelt, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Der Fänger“ entstand 1965 unter der Regie von William Wyler. In den Hauptrollen sind Terence Stamp und Samantha Eggar zu sehen, an ihrer Seite stehen Mona Washbourne und Maurice Dallimore. Der Film ist als Thriller eingeordnet und ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung als Thriller verweist auf eine Erzählung, die ihre Spannung nicht aus äußerer Action, sondern aus einer psychologischen Zwangslage bezieht. Die Konstruktion der Geschichte – ein sozial unauffälliger Mann, dessen Sammelleidenschaft sich vom Insekt auf den Menschen überträgt – legt den Fokus auf ein enges, klaustrophobisches Kammerspiel zwischen zwei Figuren. Dass die Handlung im Wesentlichen auf ein Haus und dessen Keller begrenzt bleibt, unterstreicht diesen Charakter einer beengten, auf wenige Personen konzentrierten Konfrontation. Die Freigabe ab 18 Jahren deutet auf eine unverstellte, nicht beschönigende Behandlung des Themas Freiheitsentzug hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Zahl an abgegebenen Stimmen zählt „Der Fänger“ nicht zu den breit diskutierten Titeln, wird aber von jenen, die ihn bewertet haben, vergleichsweise positiv gesehen. Seit der Entstehung des Films 1965 sind mittlerweile 60 Jahre vergangen, was ihn deutlich als Werk seiner Entstehungszeit ausweist. Innerhalb des Thriller-Genres steht er für eine Variante, die auf psychologischer Zuspitzung statt auf äußerer Spannung beruht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Terence Stamp als Freddie Clegg
- Samantha Eggar als Miranda Grey
- Mona Washbourne als Aunt Annie
- Maurice Dallimore als The Neighbor
- Edina Ronay als Nurse / Next Victim (uncredited)
- Kenneth More als Miranda’s Older Friend (uncredited)
- Allyson Ames als First Victim (uncredited)
- David Haviland als Clerk (uncredited)
- Gordon Barclay als Clerk (uncredited)
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Verfügbarkeit
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