Wie klaut man eine Million? (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Wyler |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Liebesfilm |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (683 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nicole Bonnet ist die Tochter eines Kunstfälschers. Ihr Vater Charles Bonnet hat einem angesehenen Pariser Museum seine kostbare Venus des Cellini geliehen und dabei die Papiere nicht gelesen — damit hat er Untersuchungen zugestimmt, die die Echtheit des Werks belegen sollen. Nur stammt die Venus nicht von Cellini, sondern von Nicoles Großvater, einem ausgezeichneten Fälscher von Skulpturen. Sobald die Prüfungen laufen, kommt die Fälschung ans Licht, und mit ihr geraten sämtliche Bilder ins Zwielicht, die Charles verkauft hat. Nicole bittet ausgerechnet Simon Dermott um Hilfe, einen Unbekannten, der kurz zuvor in ihr Haus eingebrochen ist: Die Statue muss aus dem Museum verschwinden. Wen genau sie sich für diesen beinahe unmöglichen Diebstahl an die Seite geholt hat, ahnt sie nicht.
Entstehungsgeschichte
William Wyler führte bei dem 1966 erschienenen Film Regie. Audrey Hepburn und Peter O'Toole tragen die beiden Hauptrollen, Eli Wallach und Hugh Griffith vervollständigen die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Krimi und Liebesfilm ist im Aufbau bereits angelegt: Der Krimi liefert den Plan, die Komödie den Ton, der Liebesfilm das Verhältnis zwischen Auftraggeberin und Einbrecher. Versicherungsbetrug, Diebstahl, Kunstdieb, Kunstmuseum und Gaunerkomödie zeigen in dieselbe Richtung und beschreiben einen Stoff, in dem nicht die Gewalt, sondern die Findigkeit den Ausschlag gibt. Auch die „wilden Sechziger“ ordnen den Film einer Stimmung zu. Bemerkenswert ist die Umkehrung der üblichen Anlage: Gestohlen wird nicht, um zu bereichern, sondern um eine Fälschung vor der Entdeckung zu bewahren.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 liegt die Bewertung erkennbar über dem Mittelfeld, gestützt allerdings nur auf einige hundert Stimmen. 60 Jahre nach dem Erscheinen wirkt das wie das Urteil eines kleinen, aber einigen Publikums: Der Film hält sich im Gedächtnis derer, die ihn gesehen haben, ohne breite Bewertungsmasse zu erreichen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Audrey Hepburn als Nicole Bonnet
- Peter O'Toole als Simon Dermott
- Eli Wallach als Davis Leland
- Hugh Griffith als Charles Bonnet
- Charles Boyer als Bernard De Solnay
- Fernand Gravey als Grammont
- Marcel Dalio als Senior Paravideo
- Jacques Marin als Chief Guard
- Moustache als Guard
- Roger Tréville als Auctioneer
Weitere Filme von William Wyler
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.