Die besten Jahre unseres Lebens (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Wyler |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 172 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.650.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (766 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehren die Soldaten Stephenson, Derry und Parrish in den mittleren Westen zurück und versuchen, sich wieder in einen Alltag einzufügen, der ihnen fremd geworden ist. Der ältere Stephenson wird Vizepräsident einer Bank, Derry beginnt als Verkäufer in einem Kaufhaus. Parrish, der im Krieg seine Hände verloren hat, findet Halt bei seiner früheren Freundin Wilma. Drei Rückkehrer, drei sehr verschiedene Ausgangslagen — gemeinsam ist ihnen, dass die Umgebung weitergelebt hat, während sie fort waren. Als Derrys Ehe scheitert, verliebt er sich in Stephensons Tochter, und die drei Wege, die sich nach der Heimkehr getrennt hatten, kreuzen sich erneut.
Entstehungsgeschichte
Regie führte William Wyler; der Film erschien 1946, im englischen Original unter dem Titel „The Best Years of Our Lives“. Dana Andrews, Fredric March, Harold Russell und Teresa Wright tragen die Handlung, wobei die Besetzung die drei Heimkehrer und ihr familiäres Umfeld gleichermaßen abbildet. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm treffen hier auf ungewöhnliche Weise zusammen, denn der Krieg selbst findet nicht mehr statt — er wirkt nur noch nach. Genau darum kreisen die Motive: Kriegsveteran, Rehabilitation, posttraumatische Belastung, körperliche Behinderung. Daraus ergibt sich eine Bauform, die drei Handlungsstränge parallel führt und ihre Spannung nicht aus einer Bedrohung bezieht, sondern aus der Frage, ob eine Rückkehr überhaupt gelingen kann. Dass der Film in Schwarzweiß gehalten ist, gehört zu seiner Zeit; die Verteilung auf drei Männer unterschiedlichen Alters und Standes erlaubt es, das Thema nicht auf einen Einzelfall zu verengen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,7 von 10 liegt hoch, ruht aber auf einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Achtzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein früher Vertreter jener Erzählungen, die den Krieg von seinen Folgen her betrachten statt vom Schlachtfeld.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dana Andrews als Fred Derry
- Fredric March als Al Stephenson
- Harold Russell als Homer Parrish
- Teresa Wright als Peggy Stephenson
- Myrna Loy als Milly Stephenson
- Cathy O'Donnell als Wilma Cameron
- Virginia Mayo als Marie Derry
- Hoagy Carmichael als Butch Engle
- Gladys George als Hortense Derry
- Roman Bohnen als Pat Derry
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