Der Affe im Menschen (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George A. Romero |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-07-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.344.577 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (375 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Allan Mann ist ein junger Mann mit glänzenden Aussichten, sowohl in der Juristerei als auch im Sport. Dann verändert ein schrecklicher Unfall alles: Allan ist fortan gelähmt. Seine Freundin verlässt ihn, und seine Mutter bedrängt ihn mit einer Pflegerin, die er als zusätzliche Last empfindet.
Eine Lösung scheint sich zu ergeben, als eine Äffin in sein Leben tritt und ihm Gesellschaft leistet. Das Tier gehorcht ihm aufs Wort und wird zu einer unentbehrlichen Stütze im Alltag. Doch die Beziehung nimmt eine beunruhigende Wendung. Die Äffin wird eifersüchtig und duldet niemanden, der sich zwischen sie und Allan stellt. Zugleich scheint sie seine dunkelsten Wünsche zu erspüren und in die Tat umzusetzen, womit die Grenze zwischen Hilfe und Bedrohung immer mehr verschwimmt.
Entstehungsgeschichte
George A. Romero inszenierte den Film im Jahr 1988. Zur Besetzung zählen Jason Beghe, John Pankow, Kate McNeil und Joyce Van Patten. Mit der Einstufung ab 18 Jahren richtet sich der Film ausschließlich an ein erwachsenes Publikum. Im englischsprachigen Raum ist er als „Monkey Shines“ bekannt.
Hinter den Kulissen
Horror, Science-Fiction, Drama und Thriller treffen in diesem Film zusammen. Das Drama liegt in Allans Situation nach dem Unfall, im Verlust seiner Zukunftspläne und seiner Beziehung. Der Horror entsteht daraus, dass ausgerechnet das Wesen, das ihm helfen soll, zur Gefahr wird. Das Science-Fiction-Element legt nahe, dass hinter dem außergewöhnlichen Verhalten des Tieres mehr steckt als bloße Gewöhnung.
Besonders interessant ist die psychologische Anlage. Die Äffin führt aus, was Allan sich insgeheim wünscht, und wird damit zu einer Art Spiegel seiner verdrängten Wut. Die Frage, wie viel Verantwortung er für ihr Handeln trägt, verleiht der Geschichte eine moralische Doppelbödigkeit. Abhängigkeit, Kontrolle und Eifersucht bilden die Motive, aus denen sich die Spannung speist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 erreicht der Film einen Wert leicht über dem Durchschnitt. Die Bewertung beruht auf einigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 38 Jahre vergangen.
Im Horrorgenre gehört der Titel zu den Filmen, in denen die Bedrohung nicht von außen kommt, sondern aus einer engen, vertrauten Beziehung erwächst. Die Verbindung von Behinderung, Abhängigkeit und tierischer Gewalt gibt ihm eine eigene, beklemmende Note.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jason Beghe als Allan Mann
- John Pankow als Geoffrey Fisher
- Kate McNeil als Melanie Parker
- Joyce Van Patten als Dorothy Mann
- Christine Forrest als Maryanne Hodges
- Stephen Root als Dean Burbage
- Stanley Tucci als Dr. John Wiseman
- Tom Quinn als Charlie Cunningham
- Janine Turner als Linda Aikman
- William Newman als Doc Williams
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Verfügbarkeit
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