Das Verbrechen des Herrn Lange (1936)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Renoir |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Komödie |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1936-01-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Monsieur Lange arbeitet als Angestellter in einem Verlagshaus, das dem gewissenlosen Batala gehört. Nebenbei schreibt er die Abenteuer von Arizona Jim, eine Fortsetzungsgeschichte, die er für sich behält. Als Batala wegen unerfüllter Verträge in Bedrängnis gerät, lässt er Langes Geschichten drucken und verändert sie eigenmächtig, um Werbung einzuschmuggeln. Vor seinen Gläubigern flieht Batala schließlich mit dem Zug, der verunglückt – er wird für tot erklärt. Die verbliebenen Angestellten organisieren sich daraufhin in einer Genossenschaft und bringen ein neues Magazin heraus, in dem Arizona Jim zur zentralen Figur wird und beim jungen Publikum großen Erfolg hat. Doch die Geschichte ist damit nicht beendet: Batala hat den Unfall genutzt, um die Identität eines Toten anzunehmen, und taucht wieder auf, um seinen Anteil an den Gewinnen einzufordern.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1936 unter der Regie von Jean Renoir. Die Besetzung umfasst René Lefèvre als Monsieur Lange, Florelle, Jules Berry als Batala sowie Marcel Lévesque. Für den Titel liegt eine Altersfreigabe ab 12 Jahren vor.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Krimi und Komödie zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Ein Ausbeutungsverhältnis am Arbeitsplatz kippt in eine Verbrechensgeschichte, während die Rahmung um die naive Abenteuerfigur Arizona Jim komische Untertöne setzt. Dass die Belegschaft sich nach der vermeintlichen Befreiung von ihrem Chef selbst organisiert, verleiht der Geschichte eine kollektive Dimension, die über eine reine Einzelfigurenerzählung hinausgeht. Die Rückkehr Batalas unter falscher Identität setzt die kriminelle Ebene fort und lässt die Komödie im letzten Teil wieder ins Ernste umschlagen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis auf movietaste.de zählt der Titel zu den solide bewerteten Werken seines Genrefelds. Seit der Entstehung 1936 sind mittlerweile fast neunzig Jahre vergangen, was den Film innerhalb der frühen Tonfilmzeit verortet. Innerhalb der Kombination aus Drama, Krimi und Komödie zeigt sich hier eine Erzählweise, die gesellschaftliche Konflikte mit einer klaren, fast fabelhaften Zuspitzung verbindet.
Bilder



Besetzung & Stab
- René Lefèvre als Monsieur Lange
- Florelle als Valentine
- Jules Berry als Batala
- Marcel Lévesque als Concierge
- Odette Talazac als Concierge's Wife
- Nadia Sibirskaïa als Estelle
- Henri Guisol als Son Meunier
- Maurice Baquet als Charles, concierges' son
- Jacques Brunius als Mr. Baigneur
- Sylvain Itkine als Inspector Itkine / Batala's Cousin
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Verfügbarkeit
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