Das Mörderspiel (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lumet |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-03-19 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (323 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sidney Bruhl war früher ein angesehener Autor für das Theater, doch seine besten Jahre liegen lange hinter ihm. Inzwischen verdient er seinen Lebensunterhalt damit, in Seminaren den Nachwuchs zu schulen.
Eines Tages überreicht ihm einer seiner Schüler, Clifford Anderson, ein ausgesprochen gelungenes Werk mit dem Titel „Das Mörderspiel“. Sidney ist begeistert, und zwar so sehr, dass er einen finsteren Plan fasst. Gemeinsam mit seiner Frau Myra will er den jungen Mann aus dem Weg räumen, um die Geschichte anschließend unter eigenem Namen zu verkaufen. Was als Ausweg aus dem beruflichen Niedergang gedacht ist, wird damit zu einem gefährlichen Vorhaben, bei dem nicht nur ein Leben, sondern auch der Ruf des Autors auf dem Spiel steht.
Entstehungsgeschichte
Sidney Lumet inszenierte den Film, der 1982 erschien und im Original „Deathtrap“ heißt. Michael Caine, Christopher Reeve, Dyan Cannon und Irene Worth gehören zur Besetzung.
Das Werk verbindet Komödie, Krimi und Drama und setzt mit einer überschaubaren Zahl zentraler Figuren auf ein dicht gebautes Spiel um Ehrgeiz und Verbrechen.
Hinter den Kulissen
Die Genremischung ist ungewöhnlich und prägt die Tonlage. Ein Mordplan gehört zum Krimi, der gescheiterte Autor und seine Lebenskrise zum Drama. Die Komödie deutet an, dass die Geschichte ihre düsteren Elemente mit schwarzem Humor und Ironie behandelt.
Besonders reizvoll ist die Konstruktion: Das Werk, um das sich alles dreht, trägt denselben Titel wie der Film selbst. Diese Spiegelung legt eine Geschichte nahe, die mit Ebenen spielt und das Schreiben über Verbrechen mit einem geplanten Verbrechen verknüpft. Wer hier wen täuscht, wird zur zentralen Frage.
Die Figurenkonstellation ist eng gefasst. Ein alternder Autor, seine Frau und ein junger Schüler bilden den Kern. Diese Nähe schafft ein Kammerspiel, in dem Neid, Ehrgeiz und Angst vor dem Bedeutungsverlust die treibenden Kräfte sind.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 erreicht der Film eine ordentliche Bewertung im oberen Mittelfeld. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen und deutet auf ein Publikum hin, das den Titel überwiegend schätzt.
Seit dem Erscheinen sind 44 Jahre vergangen. Im Krimigenre steht der Film für die Tradition der verschachtelten Täuschungsgeschichten, in denen die Handlung vor allem aus dem Wechselspiel weniger Figuren entsteht. Seine Verbindung von Spannung und Ironie macht ihn zu einem Titel für alle, die Kriminalgeschichten mit doppeltem Boden mögen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Caine als Sidney Bruhl
- Christopher Reeve als Clifford Anderson
- Dyan Cannon als Myra Bruhl
- Irene Worth als Helga ten Dorp
- Henry Jones als Porter Milgrim
- Joe Silver als Seymour Starger
- Tony DiBenedetto als Burt
- Al LeBreton als Handsome Actor
- Francis B. Creamer Jr. als Minister
- Stewart Klein als Stewart Klein
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Verfügbarkeit
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