Das letzte Ufer (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Kramer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (251 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Krieg ist vorüber, ohne dass es einen Sieger gäbe. Übrig geblieben sind die Menschen in Australien und die Besatzung des amerikanischen U-Boots „Sawfish“ – vorerst verschont von der atomaren Zerstörung, die den Rest der Welt getroffen hat. Doch eine radioaktive Wolke zieht unaufhaltsam näher. Captain Dwight Towers sticht mit seinem Boot in See, um die Lage zu erkunden, und die Nachrichten, die er mitbringt, lassen keinen Zweifel: Die Strahlung wird alles Leben auslöschen. In der verbleibenden Zeit sucht jeder seinen eigenen Umgang mit dem Unausweichlichen, sei es der Versuch, einen alten Traum noch zu verwirklichen, oder der Wunsch, der Liebe ein letztes Mal Raum zu geben. Wie diese letzten Tage enden, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Das letzte Ufer“ entstand 1959 unter der Regie von Stanley Kramer. In den Hauptrollen sind Gregory Peck, Ava Gardner, Fred Astaire und Anthony Perkins zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction, Drama und Liebesfilm verweist auf eine Geschichte, die weniger an technischen Spekulationen interessiert ist als an den menschlichen Reaktionen auf eine feststehende Katastrophe. Statt Rettungsversuchen oder Widerstand gegen die Bedrohung stehen private Entscheidungen im Mittelpunkt: ein letzter Rennfahrtraum, eine letzte Liebesgeschichte. Diese Anlage macht deutlich, dass es weniger um das Ereignis selbst geht als um die Frage, wie Menschen die verbleibende Zeit füllen, wenn keine Zukunft mehr vor ihnen liegt. Die Besetzung mit vier bekannten Namen aus unterschiedlichen Rollenfächern – vom dramatischen Hauptdarsteller bis zum Tänzer und Entertainer Fred Astaire – deutet auf ein Ensemblestück hin, in dem verschiedene Lebensentwürfe nebeneinandergestellt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei bislang etwa 250 abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, wobei die vergleichsweise geringe Stimmenzahl darauf hindeutet, dass er heute nur noch von einem begrenzten Publikum wahrgenommen wird. Seit der Entstehung 1959 sind mittlerweile 66 Jahre vergangen, was den Film in eine frühe Phase des Science-Fiction-Kinos einordnet, in der atomare Bedrohungsszenarien ein prägendes Thema waren. Innerhalb dieses Genres steht „Das letzte Ufer“ für einen Zugang, der Katastrophe und zwischenmenschliches Drama eng verknüpft, statt auf spektakuläre Effekte zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gregory Peck als Dwight Towers
- Ava Gardner als Moira Davidson
- Fred Astaire als Julian Osborn
- Anthony Perkins als Lt. Peter Holmes
- Donna Anderson als Mary Holmes
- Guy Doleman als Lt. Cmdr. Farrel
- John Meillon als Ralph Swain
- Harp McGuire als Lt. Sunderstrom
- Lola Brooks als Lt. Hosgood
- Ken Wayne als Lt. Benson
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Verfügbarkeit
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