Wer den Wind sät (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Kramer |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-07-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (489 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Lehrer Bertram Cates wird verhaftet, weil er seinen Schülern Darwins Evolutionstheorie beigebracht hat. Der Fall zieht landesweite Aufmerksamkeit auf sich. Unter den Reportern, die anreisen, ist E.K. Hornbeck, und er sorgt dafür, dass der namhafte Verteidiger Henry Drummond, ein bekennender Atheist, die Verteidigung übernimmt. Auf der Gegenseite steht Ankläger Matthew Brady, ein ehemaliger Präsidentschaftskandidat und berühmter Evangelist. Brady und Drummond sind alte Gegner. Der Prozess um einen Lehrer wird so zum Schlagabtausch zweier Männer, die über Glauben, Wissenschaft und Meinungsfreiheit gänzlich verschiedene Ansichten vertreten. Wie das Verfahren ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Stanley Kramer inszenierte „Wer den Wind sät“, im Original „Inherit the Wind“, im Jahr 1960. Spencer Tracy und Fredric March stehen an der Spitze der Besetzung, Gene Kelly und Dick York ergänzen sie. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, aber Prozess, Gerichtssaal, Anwalt, Lehrer und Politiker zeichnen die Form deutlich: ein Gerichtsdrama, in dem der Saal zur Bühne für eine Grundsatzdebatte wird. Dass die Geschichte nach einer wahren Begebenheit erzählt wird, verleiht dem Streit um Evolution und Religion Gewicht über den Einzelfall hinaus. Die Anlage arbeitet mit einem doppelten Konflikt: dem juristischen um den Lehrer und dem persönlichen zwischen zwei alten Gegnern, die sich hier erneut gegenüberstehen. Der Reporter Hornbeck fungiert dabei als Beobachter, der die Presse und damit die Öffentlichkeit ins Spiel bringt. Ein Gerichtsdrama lebt vom Wort, nicht von der Handlung, und hier steht mit dem Verhältnis von Glauben und Wissenschaft ein Thema im Mittelpunkt, das sich für Rede und Gegenrede besonders eignet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 erreicht der Film eine hohe Durchschnittsbewertung, wenngleich auf einer Basis von wenigen hundert Stimmen. Das Erscheinungsjahr liegt 66 Jahre zurück, was den Titel zu den älteren Dramen im Katalog zählt. Dass er nach dieser Zeit so bewertet wird, spricht für eine anhaltende Wertschätzung. Innerhalb des Gerichtsdramas steht er für die Variante, in der nicht die Schuldfrage, sondern eine Weltanschauung verhandelt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Spencer Tracy als Henry Drummond
- Fredric March als Matthew Harrison Brady
- Gene Kelly als E.K. Hornbeck
- Dick York als Bertram T. Cates
- Donna Anderson als Rachel Brown
- Harry Morgan als Judge Mel
- Claude Akins als Rev. Jeremiah Brown
- Elliott Reid als Prosecutor Tom Davenport
- Paul Hartman als Bailiff Mort Meeker
- Philip Coolidge als Mayor Jason Carter
Weitere Filme von Stanley Kramer
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.