Das China-Syndrom (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Bridges |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 51.718.367 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (539 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kimberley Wells arbeitet als Journalistin für den amerikanischen Fernsehsender KXLA und dreht einen Beitrag über das Kernkraftwerk „Ventana“ bei Los Angeles. Während des Besuchs beobachtet sie mit ihrem Kameramann und ihrem Tontechniker den Kontrollraum, als dort etwas schiefgeht. Die Besucher werden Zeugen eines nuklearen Zwischenfalls.
Kameramann Richard Adams filmt heimlich mit. Später zeigt er die Aufnahmen einem unabhängigen Nuklearingenieur, der bestätigt, dass der Vorfall echt war und gefährlich hätte werden können. In diesem Zusammenhang fällt der Begriff „China-Syndrom“. Doch der Sender weigert sich aus rechtlichen Gründen, den Beitrag auszustrahlen, und die eingeleitete Untersuchung fällt zugunsten des Betreibers aus.
Entstehungsgeschichte
James Bridges inszenierte den Film, der 1979 erschien. Jane Fonda, Michael Douglas und Jack Lemmon führen die Besetzung an, Scott Brady vervollständigt die Namensliste. Im Original heißt der Film „The China Syndrome“. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller: Die Spannung entsteht hier nicht aus Verfolgungsjagden, sondern aus Institutionen. Ein Sender, der nicht senden will, ein Betreiber, der geschützt wird, eine Untersuchung, die nichts findet. Der Thriller-Anteil liegt im Wissen der Figuren, dass etwas passiert ist, und in der Frage, ob es jemand erfahren wird.
Die Anlage arbeitet mit dem Blick von außen: Ein Fernsehteam, das eigentlich einen harmlosen Beitrag dreht, wird zum Zeugen. Das heimliche Filmen macht den Kameramann zur Schlüsselfigur, und die Journalistin muss entscheiden, wie weit sie geht. Kernkraft ist der Stoff, aber der Konflikt ist ein allgemeinerer: Was geschieht mit einer Wahrheit, die niemand hören will.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen: eine gute Wertung, die auf einer überschaubaren Basis ruht. 47 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute, doch die Konstellation aus Journalismus, Konzerninteresse und öffentlicher Sicherheit ist nicht gealtert.
Im Genre des Thrillers gehört der Film zur Spielart, die ohne Waffen auskommt und ihre Spannung aus Verantwortung und Verschweigen zieht. Die Besetzung mit drei Namen an der Spitze deutet auf ein Drama hin, das von seinen Figuren und deren Entscheidungen getragen wird, nicht von Effekten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jane Fonda als Kimberly Wells
- Michael Douglas als Richard Adams
- Jack Lemmon als Jack Godell
- Scott Brady als Herman De Young
- James Hampton als Bill Gibson
- Peter Donat als Don Jacovich
- Wilford Brimley als Ted Spindler
- Richard Herd als Evan McCormack
- Daniel Valdez als Hector Salas
- Stan Bohrman als Pete Martin
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Verfügbarkeit
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