Die Zeit der Prüfungen (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Bridges |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-10-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
James T. Hart beginnt sein erstes Studienjahr an einer juristischen Fakultät und gerät schnell in den Bann seines Professors Kingsfield, einer Autoritätsfigur, deren Anerkennung er sich mit aller Kraft erarbeiten will. Neben dem akademischen Druck entwickelt sich eine private Verwicklung: Hart lernt eine junge Frau namens Susan kennen, mit der er sich näher anfreundet. Erst später wird klar, dass sie die Tochter seines gefürchteten Professors ist – eine Verbindung, die sein ohnehin angespanntes Verhältnis zu Kingsfield zusätzlich belastet.
Entstehungsgeschichte
„Die Zeit der Prüfungen“ (Originaltitel „The Paper Chase“) stammt aus dem Jahr 1973 und wurde von James Bridges inszeniert. Die Hauptrolle des James T. Hart übernimmt Timothy Bottoms, an seiner Seite spielt Lindsay Wagner als Susan. John Houseman verkörpert Professor Kingsfield, in einer weiteren Rolle ist Graham Beckel zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet zwei klassische Erzählstränge des Dramas: den Leistungsdruck innerhalb einer strengen akademischen Institution und eine private Beziehung, die sich als Komplikation dieser Institution entpuppt. Dass die Nebenfigur Susan ausgerechnet die Tochter des gefürchteten Professors ist, verschränkt das persönliche mit dem professionellen Konfliktfeld des Protagonisten und lässt die Fakultät nicht nur als Lernort, sondern als Machtgefüge erscheinen, in dem Anerkennung, Nähe und Autorität eng beieinanderliegen. Die Konzentration auf ein einziges Studienjahr deutet auf eine Erzählung hin, die Entwicklung über einen klar umrissenen Zeitraum verfolgt, statt eine Lebensgeschichte auszubreiten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk seines Genres einordnen. Seit seiner Entstehung 1973 sind über fünfzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb des Dramagenres zu einem Titel älterer Prägung macht, dessen Fokus auf akademischem Druck und zwischenmenschlicher Verstrickung eine für die Zeit typische, auf Figurenzeichnung ausgerichtete Erzählweise erkennen lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Timothy Bottoms als James T. Hart
- Lindsay Wagner als Susan Fields
- John Houseman als Charles W. Kingsfield Jr.
- Graham Beckel als Franklin Ford III
- James Naughton als Kevin Brooks
- Edward Herrmann als Thomas Craig Anderson
- Craig Richard Nelson als Willis Bell
- Robert Lydiard als O'Connor
- Lenny Baker als William Moss
- David Clennon als Toombs
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