Clockers (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Spike Lee |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (372 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ronald Dunham, genannt Strike, verkauft in New York Drogen und hat sich in diesem Leben eingerichtet. Die Geschäfte laufen ordentlich, die Abläufe sind klar geregelt, und auf die Freundschaft des erfahrenen Rodney Little glaubt er sich verlassen zu können. Das kriminelle Milieu der Straße ist für ihn kein Ort der Unsicherheit, sondern ein Zuhause, dessen Regeln er kennt.
Dann gerät dieses Gefüge ins Wanken. Rodney muss eine wichtige Angelegenheit klären, und kurz darauf steht Strikes Bruder Victor unter Verdacht, den leitenden Angestellten eines Burgerladens getötet zu haben. Victor legt ein Geständnis ab, doch die beiden Polizisten Rocco Klein und Larry Mazilli, die den Fall übernehmen, kommen Zweifel. Und auch Strike muss erkennen, wie eng die Grenzen der Gaunerehre gezogen sind, sobald es um den eigenen Vorteil geht.
Entstehungsgeschichte
Spike Lee inszenierte das Kriminaldrama, das 1995 erschien. Harvey Keitel, John Turturro, Delroy Lindo und Mekhi Phifer bilden den Kern der Besetzung. Die Handlung verbindet zwei Welten, die Straße der Dealer und die Arbeit der Ermittler, und verteilt ihr Gewicht damit auf mehrere Figuren. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Mystery greifen hier ineinander. Der Krimi liefert den Mordfall, das Drama die Beziehungen zwischen Brüdern, Freunden und Gegenspielern, das Mystery-Element die offene Frage, was tatsächlich geschehen ist. Ein Geständnis, dem die Ermittler nicht trauen, ist ein klassischer Auslöser für eine Geschichte, in der die Wahrheit erst nach und nach freigelegt wird.
Auffällig ist, dass die Hauptfigur kein Außenseiter ist, der in eine fremde Welt gerät, sondern jemand, der sich in seiner Umgebung sicher fühlt. Die Erschütterung kommt von innen: durch den Verdacht gegen den eigenen Bruder und die Einsicht, dass Loyalität im Milieu brüchig ist. Damit verschiebt sich der Blick vom reinen Whodunit hin zu der Frage, was Zusammenhalt unter solchen Bedingungen überhaupt bedeutet.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten fällt das Urteil des Publikums freundlich aus, die Basis von einigen hundert Stimmen bleibt allerdings überschaubar. 31 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film jenen Kriminaldramen zuordnen, die das Verbrechen aus dem Alltag eines Milieus heraus erzählen. Innerhalb des Genres steht er damit auf der Seite der Milieustudie, in der die Suche nach dem Täter eng mit Fragen von Loyalität, Familie und Eigennutz verknüpft ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harvey Keitel als Det. Rocco Klein
- John Turturro als Det. Larry Mazilli
- Delroy Lindo als Rodney Little
- Mekhi Phifer als Ronald 'Strike' Dunham
- Isaiah Washington als Victor Dunham
- Keith David als André the Giant
- Peewee Love als Tyrone 'Shorty' Jeeter
- Regina Taylor als Iris Jeeter
- Thomas Jefferson Byrd als Errol Barnes
- Sticky Fingaz als Scientific
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Verfügbarkeit
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