Censor (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Prano Bailey-Bond |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-06-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 314.785 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (494 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Enid arbeitet als Filmzensorin und ist stolz auf ihre Gründlichkeit. Tag für Tag sichtet sie blutige Enthauptungen und ausgestochene Augen, um ein ahnungsloses Publikum vor den schädlichen Wirkungen solcher Bilder zu bewahren. Ihr Pflichtgefühl hat einen persönlichen Grund: Vor langer Zeit verschwand ihre Schwester, und Enid kann sich an die Einzelheiten nicht erinnern. Diese Lücke belastet sie mit Schuld, zumal die Schwester vor kurzem in Abwesenheit für tot erklärt wurde.
Dann bekommt Enid einen verstörenden Film aus dem Archiv zur Prüfung, der ihre nebelhaften Kindheitserinnerungen aufzugreifen scheint. Sie beginnt nachzuforschen, wie dieses rätselhafte Werk mit ihrer eigenen Vergangenheit zusammenhängen könnte.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Prano Bailey-Bond; der Film kam 2021 heraus. Niamh Algar, Michael Smiley, Nicholas Burns und Vincent Franklin bilden die Besetzung. Neben einer weiblichen Hauptfigur stehen damit drei männliche Namen, was zur Anlage einer Geschichte passt, in der eine Frau allein in einem Apparat aus Prüfern und Archiven nach Antworten sucht. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht dem Gegenstand: Enids Arbeitsmaterial besteht aus expliziten Gewaltbildern.
Hinter den Kulissen
Horror und Mystery greifen hier ineinander. Das Mystery-Element liegt im ungeklärten Verschwinden der Schwester und in der Frage, was der Archivfilm damit zu tun hat. Das Horror-Element ergibt sich aus Enids Beruf, denn die Bilder, die sie sichtet, sind selbst Horror.
Die Anlage kehrt eine vertraute Erzählperspektive um: Nicht das Publikum wird von Filmbildern verstört, sondern die Person, deren Aufgabe es ist, das Publikum davor zu schützen. Erinnerung, Schuld und Fiktion verschwimmen, und der Film, den Enid prüfen soll, wird zum Auslöser für ihre eigene Suche.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 liegt die Bewertung leicht unter der Mitte, bei einer Stimmenzahl im dreistelligen Bereich. Das deutet auf einen Titel hin, der ein kleines Publikum erreicht und es eher gespalten zurückgelassen hat, was bei einem Film zwischen Horror und Mystery mit psychologischer Ausrichtung nicht ungewöhnlich ist.
Fünf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Ansatz eigenständig: ein Horrorfilm, der die Zensur von Horrorfilmen zum Thema macht und die Schutzfunktion seiner Hauptfigur gegen deren eigene Verdrängung ausspielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Niamh Algar als Enid Baines
- Michael Smiley als Doug Smart
- Nicholas Burns als Sanderson
- Vincent Franklin als Fraser
- Sophia La Porta als Alice Lee
- Adrian Schiller als Frederick North
- Clare Holman als June
- Andrew Havill als George
- Felicity Montagu als Valerie
- Danny Lee Wynter als Perkins
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Verfügbarkeit
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