Carrie - Des Satans jüngste Tochter (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian De Palma |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-11-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 33.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (4.443 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Carrie ist vom Leben stark gebeutelt: Ihre Mutter ist eine religiöse Fanatikerin, in der Schule gilt das schüchterne Mädchen bei allen nur als Freak. Als nach dem Sportunterricht unter der Dusche zum ersten Mal — für ihr Alter relativ spät — ihre Periode einsetzt und sie aus Unwissenheit in Panik gerät, spielen ihr die Klassenkameradinnen einen bösen Streich, für den sie hart bestraft werden. In dieser Situation machen sich bei Carrie erstmals telekinetische Kräfte bemerkbar. Als der Schulball näher rückt, planen die Mitschüler aus Rache einen weiteren grausamen Streich, ohne zu ahnen, was sie damit entfachen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1976 unter der Regie von Brian De Palma. Die Hauptrollen übernahmen Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving und William Katt. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren, der englische Titel lautet schlicht „Carrie“. Der Film verbindet Horror und Thriller.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller ohne weitere Genres beschreibt eine Anlage, die ihre Wirkung aus Zuspitzung statt aus Vielfalt zieht. Das Übernatürliche bleibt auf eine einzige Fähigkeit beschränkt und ist an einen Zustand gebunden: Die Kräfte treten dort auf, wo Demütigung und Angst zusammenkommen. Damit verschiebt sich die Bedrohung von einer äußeren Instanz auf die Hauptfigur selbst, ohne dass diese zur Täterin erklärt würde — der Schrecken entsteht aus dem, was ihr angetan wird. Die Handlung ist auf zwei Wendepunkte hin gebaut, die Dusche und den Ball, und arbeitet dazwischen mit Vorbereitung und Ankündigung. Der deutsche Verleihtitel legt eine dämonische Deutung nahe, die der Stoff selbst so nicht anbietet.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,3 von 10, einen klar positiven Wert auf breiter Grundlage. 50 Jahre nach dem Erscheinen 1976 hat sich diese Einschätzung offenkundig gehalten. Innerhalb des Genres steht der Film für jene Spielart, die den Schrecken zunächst im sozialen Umfeld einer Jugendlichen verortet und ihn erst spät ins Übernatürliche kippen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sissy Spacek als Carrie
- Piper Laurie als Margaret White
- Amy Irving als Sue Snell
- William Katt als Tommy Ross
- John Travolta als Billy Nolan
- Nancy Allen als Chris Hargenson
- Betty Buckley als Miss Collins
- P. J. Soles als Norma
- Priscilla Pointer als Mrs. Snell
- Sydney Lassick als Mr. Fromm
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Verfügbarkeit
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