Brian De Palma
Werdegang
Brian Russell De Palma wurde am 11. September 1940 geboren und wuchs in Philadelphia sowie New Hampshire auf, seine Familie hat italienische Wurzeln. An der Columbia-Universität begann er zunächst ein Physikstudium, wandte sich aber durch die Mitgliedschaft in einer Studententheatergruppe dem Film zu und drehte erste Kurzfilme. Er brach das Physikstudium ab und wechselte an das auf darstellende Kunst ausgerichtete Sarah Lawrence College. Mit dem Kurzfilm „Wotan's Wake" (1962) erhielt er ein Stipendium. Mitte der 1960er Jahre entstand sein erster Spielfilm „The Wedding Party", der jedoch erst 1969 veröffentlicht wurde. In seinen Filmen beschäftigt er sich wiederkehrend mit Spannung, Mord, Besessenheit und psychischen Störungen, dazu mit Motiven wie Voyeurismus, Überwachung, Doppelgängern und multiplen Persönlichkeiten. Bekannt ist er für den ausgiebigen Einsatz der Steadicam und für lange, elaborierte Kamerafahrten sowie den konsequenten Gebrauch des Split Screen. Seinen ersten großen Erfolg hatte er 1976 mit „Carrie – Des Satans jüngste Tochter" nach Stephen King, später folgten unter anderem „Scarface", „The Untouchables" und „Mission: Impossible".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Spielfilme De Palmas verzeichnet, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1968 bis 2007, decken also eine Spanne von 39 Jahren ab. Der erste erfasste Titel entstand 28 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 67 Jahre danach. Die Genres reichen von Krimi, Thriller und Horror über Action und Drama bis hin zu Mystery, Kriegsfilm und Science Fiction, wobei Krimi- und Thriller-Elemente in mehreren Titeln durchscheinen.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,4 und 8,3, im Schnitt bei 6,8 von 10. Die höchsten Werte erreichen die frühen Werke der 1980er Jahre, während spätere Arbeiten tendenziell im mittleren Bereich zwischen 6,0 und 6,7 liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 39 Jahre, was eine über mehrere Jahrzehnte reichende, gleichmäßig bewertete Filmografie ergibt.
Filmografie (Regie)