Blade (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Norrington |
|---|---|
| Genre | Horror, Action |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-08-21 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 131.183.530 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (6.973 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1967 wird eine schwangere Frau von einem Vampir gebissen und stirbt im Kreißsaal. Ihr Sohn kommt mit sämtlichen Fähigkeiten der Vampire zur Welt und ohne deren Schwächen — er verträgt Tageslicht, weshalb ihn die anderen den Daywalker nennen.
Dreißig Jahre später jagt Blade mit einem Waffenschmied namens Whistler eine Gesellschaft, die im Verborgenen lebt, Polizei und Banken unterwandert hat und Menschen als Vorrat hält. Der aufstrebende Deacon Frost hält sich nicht an deren Regeln und will einen Blutgott erwecken.
Entstehungsgeschichte
Die Comicfigur schufen Marv Wolfman und Gene Colan 1973 als Nebenfigur in einer Dracula-Reihe. David S. Goyer schrieb sie für die 1990er um und ersetzte die ursprünglichen Wurfmesser durch ein Schwert.
Wesley Snipes unterschrieb 1996 als Hauptdarsteller und Produzent und arbeitete an der Anlage der Figur mit. Stephen Norrington führte Regie.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde vom 5. Februar bis 6. Juni 1997, überwiegend in Los Angeles und im Death Valley. Sämtliche Kulissen entstanden in einer stillgelegten Shampoofabrik in Canoga Park.
Snipes ist ausgebildeter Kampfkünstler und führte seine Szenen weitgehend selbst aus. Die erste Schnittfassung lief 140 Minuten und fiel bei Testvorführungen durch; auch der Schluss wurde geändert — ursprünglich verwandelte sich Frost in eine formlose Blutmasse.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 131 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 45 Millionen, und erhielt rund neunundfünfzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Seine Bedeutung liegt in dem, was danach kam: Er war der erste kommerziell erfolgreiche Film nach einer Marvel-Vorlage und der Beleg dafür, dass sich damit Geld verdienen lässt. Zwei Jahre später erschien "X-Men", vier Jahre später "Spider-Man" — ohne diesen Film, der eine wenig bekannte Nebenfigur verwendete, wäre beides schwerer durchzusetzen gewesen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Wesley Snipes als Blade
- Stephen Dorff als Deacon Frost
- Kris Kristofferson als Whistler
- N'Bushe Wright als Karen
- Donal Logue als Quinn
- Udo Kier als Dragonetti
- Arly Jover als Mercury
- Traci Lords als Racquel
- Kevin Patrick Walls als Krieger
- Tim Guinee als Curtis Webb
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Verfügbarkeit
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