Aviator (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Scorsese |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 170 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 213.719.942 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (6.004 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film begleitet Howard Hughes von 1927 bis 1947. Als junger Erbe steckt er ein Vermögen in den Fliegerfilm "Hell's Angels", dreht ihn jahrelang, lässt ihn nach dem Aufkommen des Tonfilms noch einmal neu drehen — und hat damit Erfolg.
Danach baut er Flugzeuge, kauft eine Fluggesellschaft, stellt Geschwindigkeitsrekorde auf und legt sich mit einem US-Senator und dem Konkurrenten Pan Am an. Parallel dazu erzählt der Film die Zwangsstörung, die ihn zunehmend beherrscht: das Händewaschen, das Wiederholen von Sätzen, am Ende der Rückzug in einen abgedunkelten Raum.
Entstehungsgeschichte
Der Stoff hatte eine lange Vorgeschichte. Über Jahre waren verschiedene Regisseure und Darsteller angehängt — unter anderem Warren Beatty, Brian De Palma mit Nicolas Cage, Johnny Depp und Christopher Nolan —, bevor Martin Scorsese übernahm.
Leonardo DiCaprio spielt Hughes, Cate Blanchett Katharine Hepburn, Kate Beckinsale Ava Gardner. DiCaprio, der als Kind selbst leichte Zwangssymptome hatte, arbeitete für die Rolle mit Jeffrey M. Schwartz von der UCLA zusammen, um Hughes' schwere Zwangsstörung genau darzustellen.
Hinter den Kulissen
Kameramann Robert Richardson bildete die Farbverfahren der jeweiligen Zeit nach: Die ersten 52 Minuten sehen aus wie mit dem frühen Zweifarbverfahren aufgenommen — Blau und Grün fehlen weitgehend —, spätere Passagen ahmen das kräftige Dreistreifen-Technicolor nach. Erzeugt wurde das nachträglich, nicht durch das historische Verfahren selbst.
Für die Flugszenen entschied sich Scorsese gegen Computergrafik und für Modelle im Maßstab. Ausschlaggebend waren die ablehnenden Reaktionen auf die digitalen Effekte in "Pearl Harbor".
Einordnung & Wirkung
Bei einem Budget von 110 Millionen Dollar spielte der Film weltweit 214 Millionen ein.
Von elf Oscar-Nominierungen wurden fünf umgesetzt, darunter Cate Blanchett als beste Nebendarstellerin für ihre Katharine Hepburn. Die Kritik lobte Regie und Darsteller, einzelne Stimmen fanden die Bildmacht stärker als den erzählerischen Kern. Für DiCaprio war es die zweite von inzwischen zahlreichen Arbeiten mit Scorsese und der Punkt, an dem er endgültig als Charakterdarsteller wahrgenommen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonardo DiCaprio als Howard Hughes
- Cate Blanchett als Katharine Hepburn
- Kate Beckinsale als Ava Gardner
- John C. Reilly als Noah Dietrich
- Alec Baldwin als Juan Trippe
- Alan Alda als Senator Ralph Owen Brewster
- Ian Holm als Professor Fitz
- Danny Huston als Jack Frye
- Gwen Stefani als Jean Harlow
- Jude Law als Errol Flynn
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Verfügbarkeit
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