Avengers: Endgame (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Russo |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 181 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-04-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 356.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.799.439.100 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (28.721 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach Thanos' Fingerschnippen ist die Hälfte allen Lebens verschwunden. Der Film beginnt nicht mit dem Gegenschlag, sondern mit dessen Scheitern: Die verbliebenen Avengers stellen Thanos früh, finden die Infinity-Steine zerstört vor und stehen ohne Möglichkeit zur Rückgängigmachung da. Dann springt die Erzählung fünf Jahre nach vorn, in eine Welt, die sich mit dem Verlust eingerichtet hat.
Erst dann entsteht ein Plan: eine Reise durch die eigene Filmvergangenheit, um die Steine zu holen, bevor Thanos sie hatte. Das führt die Figuren zurück in Schauplätze früherer Filme und zwingt sie, ihren eigenen jüngeren Versionen zu begegnen. Der Film ist damit weniger Fortsetzung als Rückschau — eine Bilanz über elf Jahre und zweiundzwanzig Filme.
Entstehungsgeschichte
"Endgame" entstand gemeinsam mit "Infinity War" unter der Regie von Anthony und Joe Russo, nach einem Drehbuch von Christopher Markus und Stephen McFeely. Ursprünglich als zweiter Teil eines Doppelfilms angekündigt, entschied sich Marvel gegen den Titel "Infinity War Part 2", weil beide Filme in Ton und Struktur eigenständig sein sollten — der eine ist Thanos' Geschichte, der andere eine Trauerarbeit.
Der endgültige Titel wurde bis Dezember 2018 zurückgehalten. Mit gut drei Stunden ist es der längste Film des Marvel-Universums; die Länge war früh gesetzt, weil die Anzahl der abzuschließenden Figurenbögen keine Kürzung zuließ.
Hinter den Kulissen
Die Produktion lief in Teilen parallel zu "Infinity War" in den Pinewood-Studios in Atlanta. Um Leaks zu verhindern, drehte das Team Szenen mit falschen Dialogen, verteilte unvollständige Drehbücher und produzierte Aufnahmen, die nie für den Film gedacht waren, aber in Trailern auftauchten — die Szene, in der die Avengers vor der Schlacht gemeinsam auflaufen, existierte in dieser Form im fertigen Film nicht.
Für die Zeitreisen mussten Schauplätze früherer Filme rekonstruiert werden, teils mit digitaler Verjüngung der Darsteller. Robert Downey Jr.s Schlusssatz — die Umkehrung seiner ersten Zeile aus "Iron Man" von 2008 — wurde bewusst als Klammer über das gesamte Projekt gesetzt.
Einordnung & Wirkung
Mit rund 2,8 Milliarden Dollar löste "Endgame" "Avatar" als weltweit erfolgreichsten Film ab, bevor dieser den Platz nach einer Wiederaufführung zurückeroberte. Bei den Oscars gab es eine Nominierung für die visuellen Effekte.
Der Start war weniger Kinoereignis als Massenphänomen: ausverkaufte Mitternachtsvorstellungen, applaudierende Säle, kollektive Reaktionen, die selbst zum Gegenstand der Berichterstattung wurden. Für Marvel markierte der Film das Ende einer geschlossenen Erzählung über elf Jahre — und zugleich den Punkt, ab dem die Reihe ohne diesen aufgebauten Spannungsbogen weitermachen musste, was in den Folgejahren spürbar schwerer fiel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Downey Jr. als Tony Stark / Iron Man
- Chris Evans als Steve Rogers / Captain America
- Mark Ruffalo als Bruce Banner / Hulk
- Chris Hemsworth als Thor
- Scarlett Johansson als Natasha Romanoff / Black Widow
- Jeremy Renner als Clint Barton / Hawkeye
- Josh Brolin als Thanos
- Don Cheadle als James Rhodes / War Machine
- Paul Rudd als Scott Lang / Ant-Man
- Benedict Cumberbatch als Doctor Strange
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Verfügbarkeit
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