The Return of the First Avenger (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Russo |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 170.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 714.766.572 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (20.472 Stimmen) |
| Verfügbar bei | Disney Plus |
Trailer
Worum es geht
Steve Rogers arbeitet für S.H.I.E.L.D. und wird zunehmend unruhig: Die Organisation baut Helicarrier, die Bedrohungen ausschalten sollen, bevor sie entstehen — ein Programm, das auf Datenauswertung und Vorabtötung beruht. Als Nick Fury bei einem Anschlag mitten in Washington scheinbar getötet wird, stellt sich heraus, dass S.H.I.E.L.D. seit seiner Gründung von Hydra unterwandert ist.
Rogers wird zum Gejagten in der eigenen Behörde. Der Attentäter, der ihm gegenübersteht, trägt eine Maske und einen Metallarm und erweist sich als Bucky Barnes — sein Jugendfreund, den er 1945 für tot hielt und der seither als programmiertes Werkzeug eingesetzt wurde.
Entstehungsgeschichte
Anthony und Joe Russo kamen aus dem Comedy-Fernsehen und hatten unter anderem "Community" inszeniert — eine für einen Actionfilm dieser Größe unerwartete Wahl. Sie überzeugten Marvel mit einem klaren Genrebezug: Der Film sollte ein Politthriller der 1970er sein, mit Bezug auf "Die drei Tage des Condor" und "Die Unbestechlichen".
Diese Referenz wurde in die Besetzung übernommen: Robert Redford, Hauptdarsteller mehrerer dieser Filme, spielt den S.H.I.E.L.D.-Funktionär Alexander Pierce. Christopher Markus und Stephen McFeely schrieben das Drehbuch und legten die Handlung um Überwachung und präventive Gewalt bewusst als Kommentar zur Gegenwart an.
Hinter den Kulissen
Die Russos setzten auf körperlich lesbare Action mit vergleichsweise wenig digitaler Nachbearbeitung. Der Kampf im Aufzug wurde in einem gebauten Set mit abnehmbaren Wänden gedreht; die Choreografie ist eng, unspektakulär und auf Enge ausgelegt. Für die Straßenszene mit dem Überfall auf Nick Furys Wagen wurden reale Fahrzeuge in Cleveland eingesetzt.
Sebastian Stans Metallarm entstand aus einer Kombination: ein praktischer Ärmel am Set für Licht und Gewicht, digital ersetzt in der Nachbearbeitung. Chris Evans absolvierte einen erheblichen Teil seiner Stunts selbst. Henry Jackman komponierte für den Winter Soldier ein verzerrtes, elektronisches Motiv, das bewusst gegen die orchestrale Musik der Reihe steht.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 714 Millionen Dollar ein und gilt vielen als der beste des Studios — vor allem, weil er als eigenständiger Thriller funktioniert und seine Bedrohung nicht aus dem Weltraum bezieht.
Seine Folgen für das Filmuniversum waren einschneidend: S.H.I.E.L.D., die Klammer der bisherigen Filme, wird aufgelöst, was auch die parallel laufende Fernsehserie unmittelbar betraf. Für die Russos war es der Einstieg, der zu "Civil War", "Infinity War" und "Endgame" führte. Und er lieferte das Argument, das Marvel danach mehrfach anwandte: einen Superheldenfilm an einem etablierten Genre entlangzubauen statt an der Vorlage.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Evans als Steve Rogers / Captain America
- Samuel L. Jackson als Nick Fury
- Scarlett Johansson als Natasha Romanoff / Black Widow
- Robert Redford als Alexander Pierce
- Sebastian Stan als Bucky Barnes / Winter Soldier
- Anthony Mackie als Sam Wilson / Falcon
- Cobie Smulders als Maria Hill
- Frank Grillo als Brock Rumlow
- Maximiliano Hernández als Jasper Sitwell
- Emily VanCamp als Kate / Agent 13
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Verfügbarkeit
Im Abo verfuegbar bei: Disney Plus.