Avengers: Infinity War (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Russo |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 300.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.052.415.039 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (32.940 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thanos sammelt die sechs Infinity-Steine, um mit einem Fingerschnippen die Hälfte allen Lebens im Universum auszulöschen — aus seiner Sicht ein Gnadenakt gegen Überbevölkerung und Ressourcenmangel. Der Film verteilt die Gegenwehr auf drei Schauplätze: Ein Teil der Avengers kämpft in Wakanda um den Gedankenstein in Visions Stirn, ein anderer stellt sich Thanos auf seinem verwüsteten Heimatplaneten Titan, Thor sucht nach einer Waffe, die einen Halbgott töten kann.
Ungewöhnlich ist die Perspektive: Der Film folgt in seiner Struktur Thanos, nicht den Helden. Er hat das Ziel, die Motivation und den Handlungsbogen, während die Avengers reagieren — und am Ende verlieren.
Entstehungsgeschichte
Marvel kündigte das Projekt 2014 als zweiteiliges Finale an, zunächst unter den Titeln "Infinity War Part 1" und "Part 2". Die Umbenennung des zweiten Teils zu "Endgame" war auch eine erzählerische Entscheidung: Beide Filme sollten eigenständig funktionieren, nicht als geteilte Hälfte.
Anthony und Joe Russo übernahmen nach "The Return of the First Avenger" und "The First Avenger: Civil War" die Regie, Christopher Markus und Stephen McFeely schrieben das Drehbuch. Die zentrale Weichenstellung fiel früh: Thanos, der seit 2012 in Nachspannszenen angedeutet worden war, sollte nicht als Endgegner, sondern als tragische Hauptfigur angelegt werden — mit einer Logik, die in sich schlüssig ist, auch wenn sie monströs bleibt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in den Pinewood-Studios in Atlanta, teilweise parallel zu "Endgame". Josh Brolin spielte Thanos vollständig über Performance Capture; Digital Domain entwickelte dafür eine Software namens Masquerade, die Brolins Gesichtsbewegungen in hoher Auflösung auf das digitale Modell übertrug — ein deutlicher Sprung gegenüber früheren, gröber aufgelösten Verfahren.
Die Geheimhaltung war Teil der Produktion. Ein Teil des Ensembles erhielt nur einzelne Szenen statt vollständiger Drehbücher, manche bekamen bewusst falsche Fassungen. Tom Holland wurde nach eigener Aussage weitgehend von schriftlichen Unterlagen ferngehalten, weil er in Interviews mehrfach Details ausgeplaudert hatte.
Einordnung & Wirkung
Mit über zwei Milliarden Dollar wurde "Infinity War" zum damals vierterfolgreichsten Film aller Zeiten; bei den Oscars gab es eine Nominierung für die visuellen Effekte. Die Kritik hob vor allem Brolins Thanos hervor und die Entscheidung, den Film mit einer Niederlage enden zu lassen.
Dieser Schluss war für ein Franchise dieser Größe ungewöhnlich riskant: Ein Blockbuster, der offen und im Verlust endet, widerspricht der üblichen Kalkulation. Dass er funktionierte, lag an der Vorgeschichte von zehn Jahren und achtzehn Filmen — eine Voraussetzung, die kein anderes Studio in dieser Form hatte. Der "Snap" wurde zum popkulturellen Kürzel weit über den Film hinaus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Downey Jr. als Tony Stark / Iron Man
- Chris Evans als Steve Rogers / Captain America
- Chris Hemsworth als Thor
- Josh Brolin als Thanos
- Mark Ruffalo als Bruce Banner / Hulk
- Scarlett Johansson als Natasha Romanoff / Black Widow
- Don Cheadle als James Rhodes / War Machine
- Benedict Cumberbatch als Doctor Strange
- Tom Holland als Peter Parker / Spider-Man
- Chadwick Boseman als T'Challa / Black Panther
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Verfügbarkeit
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