Assault on Wall Street (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Uwe Boll |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Action |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (515 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Millionen Menschen haben durch die Finanzkrise alles verloren: Arbeit, Haus, Ersparnisse eines ganzen Lebens. Der Rettungsplan der Regierungen hat sich als Bumerang erwiesen und die Wirtschaftssysteme schwer getroffen. Jim, ein gewöhnlicher New Yorker und Sicherheitsmann auf einem gepanzerten Geldtransporter, hat nichts mehr zu verlieren. Nachdem seine Familie und seine Zukunft zerstört sind, beschließt er, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und buchstäblich gegen diejenigen zu kämpfen, die ihn mit einer verheerenden Anlageempfehlung in den Ruin getrieben haben.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2013, inszeniert hat ihn Uwe Boll. Dominic Purcell spielt die Hauptfigur Jim, neben ihm sind Erin Karpluk, Edward Furlong und John Heard besetzt. Die Freigabe ab 16 Jahren deutet an, dass die Gewalt, auf die die Geschichte zuläuft, nicht ausgespart wird.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Action: Die Reihenfolge der Genres beschreibt zugleich den Verlauf der Geschichte. Sie beginnt als Drama über einen Mann, der seinen Halt verliert, verdichtet sich zum Thriller, sobald er seinen Entschluss fasst, und endet in der Konfrontation, für die das Genre Action steht. Der Kampf ist dabei kein Bild, sondern buchstäblich gemeint.
Dass Jim ausgerechnet Geld bewacht, das anderen gehört, ist ein Detail, das die Geschichte mit einer bitteren Pointe versieht. Die Finanzkrise bildet nicht nur den Hintergrund, sondern die Begründung für seine Wut. Der Film gehört damit zu den Rachegeschichten, die eine gesellschaftliche Erfahrung auf eine einzelne Figur zuspitzen. Wie der Film zu dieser Gewalt steht, ob als Warnung oder als Genugtuung, bleibt offen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 ist verhalten, gestützt auf einige hundert Stimmen. Der Wert legt nahe, dass die Verbindung von Krisenthema und Selbstjustiz nicht alle überzeugt hat. Seit 2013 sind 13 Jahre vergangen. Im Genre steht der Film für die Variante des Rachethrillers, die ihre Motivation aus einer realen wirtschaftlichen Erfahrung bezieht statt aus einem persönlichen Verbrechen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Dominic Purcell als Jim Baxford
- Erin Karpluk als Rosie Baxford
- Edward Furlong als Sean
- John Heard als Jeremy Stancroft
- Keith David als Freddy
- Michael Paré als Frank
- Lochlyn Munro als Robert
- Eric Roberts als Lawyer Patterson
- Fiona Forbes als Reporter
- Tyron Leitso als Spalding Smith
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Verfügbarkeit
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