Rampage: Capital Punishment (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Uwe Boll |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-07-19 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (266 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Jahre liegt der Amoklauf zurück, mit dem Bill Williamson eine Kleinstadt erschütterte. Der Schütze ist seither untergetaucht, doch keineswegs verschwunden: Über selbst produzierte Videos verbreitet er sein radikales Weltbild im Netz und gewinnt damit Anhänger. Die Behörden suchen weiterhin fieberhaft nach ihm, als Bill den nächsten Schritt plant. Bewaffnet mit automatischen Waffen dringt er in einen lokalen Fernsehsender ein, richtet dort ein Blutbad an und verbarrikadiert sich mit Geiseln im Keller des Gebäudes. Für die Polizei ist klar, dass es sich um mehr als einen weiteren Gewaltausbruch handelt – welchen Plan Bill tatsächlich verfolgt, bleibt zunächst im Dunkeln. Sicher ist nur, dass er für seine Überzeugungen sowohl zu töten als auch zu sterben bereit ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2014 unter der Regie von Uwe Boll. In den zentralen Rollen sind Brendan Fletcher, Lochlyn Munro, Mike Dopud und Michaela Mann zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Krimi und Thriller zeigt sich in der Anlage der Geschichte deutlich: Statt eines klassischen Katz-und-Maus-Spiels wird die Tat selbst ins Zentrum gerückt, samt medialer Inszenierung durch den Täter. Dass Bill seine Botschaften online verbreitet und dafür ein Publikum findet, macht die mediale Dimension von Gewalt zum erzählerischen Kern. Die Geiselnahme in einem TV-Sender verknüpft das Thema unmittelbar mit der Frage, wie Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit selbst zum Motiv werden können. Der Verzicht auf eine schnelle Auflösung des Plans hält die Spannung bewusst auf der Ebene des Ungewissen, nicht auf spektakulärer Actionchoreografie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Rückmeldung erfährt – ein Urteil, das sich angesichts der Stimmenzahl nur bedingt verallgemeinern lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mittlerweile über zehn Jahre vergangen, in denen sich der Diskurs um mediale Gewaltdarstellung und Amoklauf-Narrative spürbar weiterentwickelt hat. Innerhalb des Action-Thriller-Spektrums positioniert sich der Titel als konsequent zugespitzte, unbequeme Variante eines Themas, das selten so direkt verhandelt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brendan Fletcher als Bill Williamson
- Lochlyn Munro als Chip Parker
- Mike Dopud als Marc
- Michaela Mann als Marlene
- Bruce Blain als The Homeless Guy
- John Sampson als John
- Nathan Lehfeldt als Office Guy / SWAT Guy
- Uwe Boll als Andy the Producer
- Matt Frewer als Mr. Williamson (voice)
- Dan Zachary als News Crew Camera Man (uncredited)
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Verfügbarkeit
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