Arlington Road (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Pellington |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-03-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 31.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 41.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.310 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael Faraday führt ein mehr oder weniger beschauliches Leben in einem Vorort von Washington, umgeben von normalen Menschen und netten Nachbarn. Einer von ihnen ist Oliver Lang, dreifacher Familienvater. Irgendwann kommen Michael Zweifel an ihm: Ist Oliver ein wahnsinniger Killer, ein Terrorist, ein Agent? Oder ist es Michael selbst, der die Realität nicht mehr von seiner paranoiden Phantasie unterscheiden kann? Aus der Beobachtung wird ein mörderischer Wettlauf, an dessen Ende feststeht, dass das Leben in der Arlington Road nicht mehr dasselbe sein wird. Ob es das jemals war, bleibt eine der Fragen, die der Film stellt.
Entstehungsgeschichte
1999 erschienen, inszeniert von Mark Pellington. Jeff Bridges und Tim Robbins besetzen die beiden Seiten des Misstrauens, Joan Cusack und Hope Davis vervollständigen das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen, Krimi, Drama, Thriller und Mystery, und diese Häufung beschreibt die Bauweise recht genau. Der Krimi liefert den Verdacht, das Drama die Familien und Nachbarschaften, in denen er wächst, der Thriller das Tempo, das Mystery-Element die Unsicherheit darüber, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt. Der Schauplatz ist entscheidend: eine Vorstadtstraße, in der Nähe ohne Vertrautheit herrscht. Erzählungen dieser Art gewinnen ihre Spannung nicht daraus, dass etwas Fremdes eindringt, sondern daraus, dass das Vertraute plötzlich zweideutig wird. Dass die Ausgangslage selbst in Fragen formuliert ist, verrät die Anlage: Dem Publikum wird die sichere Position verweigert.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 aus über tausend Stimmen weisen den Film als überdurchschnittlich bewertet aus, ohne ihn in die Spitzengruppe zu heben. Die Stimmenzahl entspricht einem Titel, der ein Stammpublikum hat, aber nicht ständig neu entdeckt wird. 27 Jahre nach 1999 hat sich die Umgebung, in der er spielt, verändert, das Grundmuster des Misstrauens gegen den unauffälligen Nachbarn dagegen nicht. Im Feld des Paranoia-Thrillers steht er für die Variante, die den Zweifel bis zuletzt nicht auflöst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeff Bridges als Michael Faraday
- Tim Robbins als Oliver Lang
- Joan Cusack als Cheryl Lang
- Hope Davis als Brooke Wolfe
- Robert Gossett als FBI Agent Whit Carver
- Mason Gamble als Brady Lang
- Spencer Treat Clark als Grant Faraday
- Stanley Anderson als Dr. Archer Scobee
- Lee Stringer als Orderly
- Darryl Cox als Troopmaster
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Verfügbarkeit
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