Zu guter Letzt (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Pellington |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 1.783.421 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (378 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harriet Lawler war einst eine überaus erfolgreiche Geschäftsfrau, und sie ist es gewohnt, in allen Dingen das letzte Wort zu haben. Zufrieden ist sie erst, wenn sie jeden Aspekt ihrer Umgebung selbst in die Hand genommen hat. Da sie nicht mehr die Jüngste ist, reicht ihr Kontrollbedürfnis sogar über den eigenen Tod hinaus.
Noch zu Lebzeiten heuert sie eine örtliche Journalistin an, die ihren Nachruf nach genauen Vorstellungen verfassen soll. Die Wahl fällt auf Anne Sherman. Mit dem ersten Entwurf ist Harriet allerdings alles andere als einverstanden. Also zieht die alte Dame los, um ihre Lebensgeschichte zurechtzurücken, solange noch Zeit bleibt. Anne muss sich ihr wohl oder übel anschließen, und so brechen zwei ungleiche Frauen zu einer Reise auf, bei der es um Wahrheit, Neuerfindung und Selbstentdeckung geht.
Entstehungsgeschichte
Mark Pellington führte Regie bei dem Film, der 2017 erschien. Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Anne Heche und Thomas Sadoski gehören zur Besetzung. Mit einer Freigabe ab 0 Jahren ist der Film ohne Einschränkung für jedes Alter zugelassen.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama greifen ineinander, und die Grundidee trägt beide Seiten in sich. Komisch ist die Vorstellung, jemand wolle den eigenen Nachruf wie ein Projekt steuern. Ernst wird es, weil hinter diesem Wunsch die Frage steht, wie ein Leben bewertet wird und ob sich daran noch etwas ändern lässt.
Die Figurenkonstellation folgt dem Muster zweier gegensätzlicher Frauen, die widerwillig gemeinsam unterwegs sind. Harriet verkörpert Erfahrung, Eigensinn und Kontrolle, Anne steht als Journalistin zunächst nur im Auftrag an ihrer Seite. Aus der Arbeit am Nachruf wird so eine Auseinandersetzung mit Wahrheit und Selbstbild, die beide Frauen betrifft. Die Reiseform gibt der Geschichte Struktur und erlaubt schrittweise Annäherung. Dass ein Nachruf, also ein Text über das Ende, den Anlass für einen Neuanfang bildet, verleiht der Anlage einen feinen ironischen Zug.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 erhält der Film eine ordentliche Bewertung, gestützt auf wenige hundert Stimmen. Das Publikum reagiert überwiegend positiv. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht er im Bereich der leisen Tragikomödien, die über Alter, Lebensbilanz und späte Veränderung erzählen. Wer Geschichten über ungleiche Paare und zweite Anläufe schätzt, findet hier einen warmherzigen, zugleich nachdenklichen Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Shirley MacLaine als Harriet Lauler
- Amanda Seyfried als Anne Sherman
- Anne Heche als Elizabeth
- Thomas Sadoski als Robin Sands
- Philip Baker Hall als Edward
- Adina Porter als Bree Wilson
- Sarah Baker als Zoe
- Tom Everett Scott als Ronald Odom
- Gedde Watanabe als Louie the gardener
- Joel Murray als Joe Mueller
Weitere Filme von Mark Pellington
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.