Argentinien, 1985 (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Santiago Mitre |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Krimi |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 58.424.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (774 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Militärgerichte weigern sich, die während der Militärdiktatur in Argentinien begangenen Grausamkeiten aufzuarbeiten. Deshalb erhält ein Team von Anwälten um den Chefankläger Julio Strassera den Auftrag, die Militärchefs vor einem zivilen Gericht anzuklagen. Ein Vorgang ohne Vorbild, der das Land in zwei Lager teilt: Die einen erwarten Aufklärung, die anderen sehen darin einen Angriff. Für Julio bleibt das nicht folgenlos. Der Prozess zehrt an ihm und an seiner Familie, die sich durch seine Arbeit in erhebliche Gefahr bringt. Der Film hält die Aufgabe und ihren Preis nebeneinander, ohne das eine gegen das andere aufzurechnen.
Entstehungsgeschichte
Santiago Mitre inszenierte den 2022 erschienenen Film. Ricardo Darín übernimmt die Rolle des Anklägers, an seiner Seite stehen Peter Lanzani, Alejandra Flechner und Paula Ransenberg — eine Besetzung, die den beruflichen und den privaten Strang gleichermaßen besetzt. Die Freigabe ab zwölf Jahren deutet darauf hin, dass die Verbrechen verhandelt, aber nicht ausgestellt werden.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Krimi ergeben zusammen die Form des Gerichtsfilms, und die Eckpunkte der Geschichte bestätigen sie: Anwalt, Gerichtssaal, die achtziger Jahre, ein Stoff nach wahrer Begebenheit. Diese Anlage verlagert die Spannung von der Frage, was geschehen ist, auf die Frage, ob es sich vor Gericht belegen lässt. Das Verfahren gibt die Struktur vor, die Vorbereitung liefert das Ermittlungsmoment, und die Spaltung des Landes sorgt dafür, dass der Saal nie ein geschlossener Raum ist. Der Titel nennt Land und Jahr und stellt damit den Fall vor die Figuren.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,8 von 10 liegt klar im oberen Bereich, auch wenn die Zahl der Stimmen noch dreistellig ist und das Bild damit auf wenigen Urteilen beruht. Vier Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film als eine der Arbeiten erkennbar, die einen Justizvorgang nicht als Vorwand für Spannung nutzen, sondern die Aufarbeitung selbst zum Gegenstand machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ricardo Darín als Julio Strassera
- Peter Lanzani als Luis Moreno Ocampo
- Alejandra Flechner als Silvia
- Paula Ransenberg als Susana
- Carlos Portaluppi als Juez
- Antonia Bengoechea als Maria Eugenia
- Laura Paredes als Adriana Calvo de Laborde
- Brian Sichel als Federico Corrales
- Norman Briski als Ruso
- Héctor Díaz als Basile
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Verfügbarkeit
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