Das Komplott - Verrat auf höchster Ebene (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Santiago Mitre |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.699.056 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (146 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein abgeschiedenes Skigebiet in Chile, umgeben von Bergen, wird zum Schauplatz eines Gipfeltreffens lateinamerikanischer Staatsoberhäupter. Mitten in diesem politischen Kraftakt steckt der frischgebackene argentinische Präsident Hernán Blanco in Bedrängnis: Korruptionsvorwürfe, angestoßen vom Ex-Mann seiner Tochter Marina, bedrohen seine Regierung. Blanco lässt Marina einfliegen, um die Angelegenheit zu klären, doch die junge Frau erleidet kurz darauf einen Nervenzusammenbruch. Ein Psychiater setzt Hypnose ein, und dabei treten Erinnerungen zutage, die eigentlich nicht zu ihr gehören sollten. Was genau sich hinter diesen Bildern verbirgt und welche Verbindung zur Vergangenheit der Familie besteht, bleibt zunächst offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Santiago Mitre. In den Hauptrollen agieren Ricardo Darín als Präsident Blanco sowie Érica Rivas, Gerardo Romano und Dolores Fonzi. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zur Anlage der Geschichte: Ein politisches Setting, das eigentlich von Diplomatie und Machtfragen geprägt sein sollte, wird durch ein familiäres und psychologisches Geheimnis unterwandert. Die Erzählung verschränkt zwei Ebenen – die öffentliche Fassade eines Staatsmannes und die private, verdrängte Wahrheit seiner Tochter. Dass die Hypnose als Erzählmittel eingesetzt wird, deutet an, dass der Film weniger auf äußere Spannung als auf das langsame Freilegen verborgener Erinnerungen setzt. Die Besetzung mit erfahrenen argentinischen Darstellern lässt vermuten, dass die Dialoge und das Kammerspielhafte der isolierten Berglandschaft im Vordergrund stehen, nicht spektakuläre Action.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – weder als Ausreißer nach oben noch als klarer Missgriff wahrgenommen. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel verändert zu haben scheint. Innerhalb des politischen Thrillers, der Familiengeheimnisse mit Staatsaffären verknüpft, positioniert sich der Film als eher leiser, figurenorientierter Beitrag, dessen Wirkung stärker von der schauspielerischen Ausgestaltung als von großen Genre-Effekten abhängt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ricardo Darín als Hernán Blanco
- Érica Rivas als Lusia Cordero
- Gerardo Romano als Castex
- Dolores Fonzi als Marina Blanco
- Elena Anaya als Claudia Klein
- Leonardo Franco als Oliveira Prette
- Paulina García als Paula Scherson
- Daniel Giménez Cacho als Sebastian Sastre / Mexican President
- Christian Slater als Dereck McKinley
- Alfredo Castro als Desiderio Garcia
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Verfügbarkeit
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