Anonymus (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roland Emmerich |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Thriller |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.395.087 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (814 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film spielt in den politischen Wirren des elisabethanischen England und greift eine Frage auf, die über Jahrhunderte Gelehrte und Intellektuelle beschäftigt hat, unter ihnen Mark Twain, Charles Dickens und Sigmund Freud: Wer hat die Werke tatsächlich geschrieben, die William Shakespeare zugeschrieben werden? Über diese Urheberschaft ist gestritten, geschrieben und geforscht worden, und der Film bietet eine mögliche Antwort an. Er tut das, indem er einen Moment in den Blick nimmt, in dem skandalöse politische Intrigen und unerlaubte Liebesgeschichten des Königshofs an einem gänzlich unerwarteten Ort ans Licht kommen, nämlich auf der Bühne des Londoner Theaters. Im Mittelpunkt steht Edward de Vere, Graf von Oxford, ein anerkannter Dichter und Dramatiker am Hof der Königin Elisabeth, den literarische Theorien für den wahren Verfasser halten.
Entstehungsgeschichte
Roland Emmerich führte bei dem 2011 erschienenen Film Regie. Jamie Campbell Bower, Rhys Ifans, David Thewlis und Joely Richardson übernahmen die Rollen. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Thriller greifen hier ineinander, weil der Stoff eine gelehrte Streitfrage in eine Intrige übersetzt. Aus der Frage nach der Urheberschaft wird eine Frage nach Macht: Wer am Hof etwas veröffentlicht, greift in Politik ein, und wer seinen Namen nicht nennen darf, braucht einen anderen. Dass das Theater zum Ort der Enthüllung wird, ist dabei mehr als Kulisse, denn es verbindet die beiden Ebenen des Films, die höfische und die künstlerische. Die Anlage verlangt, dass historische Personen als Figuren mit eigenen Absichten auftreten, und macht aus einer Debatte eine Handlung mit Verdacht, Rivalität und Verrat.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 Punkte bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein mittleres Bild. Bei einem Stoff, der eine strittige These vertritt, ist eine geteilte Aufnahme wenig überraschend. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für den Historienfilm, der nicht rekonstruieren, sondern eine Möglichkeit durchspielen will.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jamie Campbell Bower als Young Earl of Oxford
- Rhys Ifans als Edward de Vere
- David Thewlis als William Cecil
- Joely Richardson als Princess Elizabeth Tudor
- Vanessa Redgrave als Queen Elizabeth I
- Sebastian Armesto als Ben Jonson
- Rafe Spall als William Shakespeare
- Edward Hogg als Robert Cecil
- Xavier Samuel als Earl of Southampton
- Sam Reid als Earl of Essex
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Verfügbarkeit
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