Independence Day (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roland Emmerich |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-07-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 817.400.891 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (10.735 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 2. Juli erscheinen über den größten Städten der Welt Raumschiffe von je fünfundzwanzig Kilometern Durchmesser. Der Kabeltechniker David Levinson entdeckt in den Satellitenstörungen ein Countdown-Signal und erkennt, dass die Ankunft kein Besuch ist, sondern die Vorbereitung eines koordinierten Angriffs.
Am 3. Juli werden die Städte zerstört. Der Film folgt anschließend Überlebenden — dem Präsidenten, einem Kampfpiloten, dem Techniker — bis zu einem Gegenschlag am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, der zugleich Titel und Grundidee liefert.
Entstehungsgeschichte
Roland Emmerich und Dean Devlin schrieben das Drehbuch in rund vier Wochen während eines Aufenthalts in Mexiko. Die Ausgangsfrage stammte aus einem Interview, in dem Emmerich gefragt wurde, ob er an Außerirdische glaube — er antwortete mit der Überlegung, was passieren würde, wenn morgen fünfzehn Kilometer große Schiffe über den Städten stünden.
Fox gab den Film schnell frei. Das US-Verteidigungsministerium zog seine ursprünglich zugesagte Unterstützung zurück, weil die Produktion sich weigerte, die Verweise auf Area 51 zu streichen.
Hinter den Kulissen
Die Zerstörungssequenzen entstanden fast vollständig mit Modellen. Emmerich ließ Miniaturen von Weißem Haus, Empire State Building und ganzen Straßenzügen bauen und sprengte sie; die Aufnahmen entstanden mit Hochgeschwindigkeitskameras, deren Zeitlupe den Maßstab vergrößert. Für die Zeit war das ein bewusster Gegenentwurf zur aufkommenden Digitaltechnik — das Modellteam war das größte, das je für einen Film zusammengestellt wurde.
Die Explosionswellen wurden ebenfalls praktisch erzeugt und rückwärts abgespielt, damit sie sich auf die Kamera zubewegen. Die Rede des Präsidenten vor dem Angriff wurde von Bill Pullman in wenigen Anläufen gespielt und gehört zu den meistzitierten Filmreden überhaupt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 817 Millionen Dollar ein und war der erfolgreichste des Jahres 1996. Er gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte.
Er begründete die Katastrophenfilmwelle der späten 1990er und machte Roland Emmerich zum Spezialisten für globale Zerstörung — eine Rolle, die er mit "Godzilla", "The Day After Tomorrow" und "2012" fortführte. Bemerkenswert bleibt die Vermarktung: Der erste Trailer zeigte die Zerstörung des Weißen Hauses und lief während des Super Bowl, was damals ein neues Verfahren war und seither Standard ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Capt. Steven Hiller
- Bill Pullman als President Thomas J. Whitmore
- Jeff Goldblum als David Levinson
- Mary McDonnell als Marilyn Whitmore
- Judd Hirsch als Julius Levinson
- Robert Loggia als General William Grey
- Randy Quaid als Russell Casse
- Margaret Colin als Constance Spano
- James Rebhorn als Albert Nimzicki
- Harvey Fierstein als Marty Gilbert
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Verfügbarkeit
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