An einem Tag wie jeder andere (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Wyler |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-10-05 |
| Budget | 2.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (188 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein gewöhnlicher Morgen in einer Vorortvilla wird zur Belagerung von innen: Drei entflohene Schwerverbrecher, angeführt von Glenn Griffin, dringen bewaffnet in das Haus der Familie Hilliard ein. Sie warten auf Geld einer Komplizin, das ihre Flucht finanzieren soll, und zwingen die Familie, den Anschein von Normalität zu wahren. Dan Hilliard und seine Tochter Cindy müssen wie an jedem anderen Tag zur Arbeit gehen, während Eleanor und der zehnjährige Ralphie als Geiseln im Haus zurückbleiben. Aus Angst um das Leben der Familie verzichten Vater und Tochter darauf, die Polizei einzuschalten – eine Entscheidung, die die Spannung zwischen äußerer Fassade und innerer Bedrohung noch verschärft.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1955 unter der Regie von William Wyler. In den Hauptrollen sind Humphrey Bogart, Fredric March, Arthur Kennedy und Martha Scott zu sehen. Er ordnet sich den Genres Krimi und Thriller zu.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Thriller zeigt sich hier nicht in Verfolgungsjagden, sondern in der Verlagerung der Bedrohung an einen eigentlich sicheren Ort: das eigene Zuhause. Dass die Geiselnahme sich über den Tagesablauf einer bürgerlichen Familie legt, verschiebt den Fokus von reiner Action hin zu psychologischem Druck. Die Notwendigkeit, nach außen Normalität vorzutäuschen, während im Inneren des Hauses Gewalt lauert, macht die Alltäglichkeit selbst zum bedrohlichen Element. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern in den Rollen des Familienvaters, des Gangsterbosses und weiterer zentraler Figuren deutet auf eine Geschichte hin, die stark auf Figurenkonflikte und Kammerspielcharakter setzt statt auf äußere Schauwerte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragend breiten Meinungsbild. Seit seiner Entstehung 1955 liegen inzwischen 70 Jahre, was ihn deutlich in die Frühzeit des Geiselthrillers als Sujet einordnet. Innerhalb von Krimi und Thriller markiert er damit einen frühen Beitrag zu einem Erzählmuster, das die Bedrohung von außen mit der Zerbrechlichkeit familiärer Sicherheit verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Humphrey Bogart als Glenn Griffin
- Fredric March als Daniel C. Hilliard
- Arthur Kennedy als Deputy Sheriff Jesse Bard
- Martha Scott als Eleanor 'Ellie' Hilliard
- Dewey Martin als Hal Griffin
- Gig Young als Chuck Wright
- Mary Murphy als Cynthia 'Cindy' Hilliard
- Richard Eyer als Ralph Hilliard
- Robert Middleton als Sam Kobish
- Bert Freed als Tom Winston
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Verfügbarkeit
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