Am Rande der Nacht (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Berri |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-12-20 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (274 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lambert hat mit dem Leben abgeschlossen. Der Tod seines Sohnes, der an einer Überdosis starb, hat den ehemaligen Polizisten aus der Bahn geworfen. Nachts schlägt er sich als Tankwart durch, tagsüber begleitet ihn die Flasche. Aus dieser Erstarrung reißt ihn die Bekanntschaft mit Bensoussan, einem jungen Drogendealer. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, die auf den ersten Blick nicht zusammenpasst: hier der gebrochene Mann mit einer Vergangenheit bei der Polizei, dort der junge Mann aus jener Szene, die Lamberts Sohn das Leben gekostet hat. Als Bensoussan von Leuten aus der Drogenszene getötet wird, bricht für Lambert erneut etwas zusammen. Er beschließt, den Mord an seinem Freund nicht auf sich beruhen zu lassen, und begibt sich damit selbst in eine gefährliche Lage.
Entstehungsgeschichte
"Am Rande der Nacht" entstand 1983 unter der Regie von Claude Berri. In den Hauptrollen sind Coluche, Agnès Soral, Richard Anconina und Mahmoud Zemmouri zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Krimi zeigt sich in der Anlage der Geschichte weniger als klassische Ermittlungsarbeit denn als Porträt eines Mannes, der durch Verlust doppelt gezeichnet ist: erst der Sohn, dann der Freund, beide über den Weg der Drogenszene mit seinem Leben verknüpft. Die Freundschaft zwischen Lambert und Bensoussan bildet den emotionalen Kern, aus dem sich die kriminelle Zuspitzung erst entwickelt. Dass ein ehemaliger Polizist zum Rächer wird, verschiebt die Perspektive: Recht und Selbstjustiz, Ordnung und Verzweiflung liegen nah beieinander. Die Besetzung mit Coluche in einer dramatischen Rolle deutet zudem an, dass der Film auf einen Kontrast zwischen komödiantischem Potenzial und ernstem Stoff setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber nicht sehr breit abgestütztes Bild ab. Der Film liegt inzwischen weit über vierzig Jahre zurück, was ihn als Zeitzeugnis eines frühen Achtzigerjahre-Kinos erscheinen lässt, das gesellschaftliche Themen wie Drogenkonsum und dessen Folgen mit persönlichen Verlustgeschichten verknüpft. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Krimi steht er für einen Ansatz, der weniger auf Spannung als auf die psychologische Zeichnung seiner Hauptfigur setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Coluche als Lambert
- Agnès Soral als Lola
- Richard Anconina als Youseff Bensoussan
- Mahmoud Zemmouri als Rachid, un intermédiaire
- Philippe Léotard als Bauer
- Mohamed Ben Smail als Mahmoud
- Albert Dray als Sylvio, un grossiste de la « cam »
- Annie Kerani als la jeune femme noire
- Pierrick Mescam als le premier client de la station
- Vincent Martin als le second client de la station
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Verfügbarkeit
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