Air America (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Spottiswoode |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-08-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 57.661.269 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (680 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Air America“ war während des Vietnamkriegs die Bezeichnung für die CIA-eigene Fluglinie, mit der so ziemlich alles transportiert wurde, was in dem unwirtlichen Land gebraucht wurde. Als Billy Covington seine offizielle Fluglizenz verliert, bekommt er dort einen Job und lernt seinen neuen Co-Piloten Gene Ryack kennen. Covington galt immer als unberechenbar und durchgeknallt — doch in seinem neuen Job wirkt er wie ein Waisenknabe.
Entstehungsgeschichte
Roger Spottiswoode führte Regie; herausgekommen ist der Film 1990. Mel Gibson und Robert Downey Jr. bilden das Pilotengespann im Zentrum, Nancy Travis und Ken Jenkins gehören ebenfalls zur Besetzung. Freigegeben ist er ab 12 Jahren — für einen Stoff, der im Vietnamkrieg spielt, eine vergleichsweise niedrige Einstufung, die zur Gewichtung der Genres passt.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Action, Abenteuer, Komödie und Drama ist für einen Kriegsschauplatz ungewöhnlich, weil der Kriegsfilm selbst fehlt. Genau darin liegt die Anlage: Erzählt wird nicht vom Kämpfen, sondern vom Fliegen und Transportieren, und der Komödienanteil ergibt sich aus dem Abstand zwischen dem Auftrag und denen, die ihn ausführen. Ausgangslage und Figurenkonstellation sind schnell umrissen, der weitere Verlauf bleibt hier offen. Der letzte Satz enthält die eigentliche Pointe der Anlage — wer bisher als der Unberechenbare galt, findet sich in einer Umgebung wieder, an der gemessen er beinahe brav wirkt. Das Zweiergespann aus einem Neuling und einem Erfahrenen liefert dafür die Reibungsfläche.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 fällt die Bewertung unterdurchschnittlich aus, gestützt auf eine dreistellige Zahl von Stimmen. 36 Jahre nach dem Erscheinen ist das ein weitgehend gefestigtes Urteil: Der Film hat sein Publikum gefunden, ohne es besonders zu überzeugen. Eine Erklärung dafür liegt womöglich in der Zwitterstellung, die sich schon an der Genremischung ablesen lässt. Wer zum Thema einen Kriegsfilm erwartet, bekommt eine Abenteuerkomödie; wer eine Komödie erwartet, stößt auf einen Schauplatz, der komische Zuspitzung erschwert. Zwischen diesen beiden Erwartungen zu vermitteln, ist die eigentliche Aufgabe, die sich der Film gestellt hat, und die verhaltene Bewertung deutet an, dass sie nicht durchgängig gelöst wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mel Gibson als Gene Ryack
- Robert Downey Jr. als Billy Covington
- Nancy Travis als Corinne Landreaux
- Ken Jenkins als Major Donald Lemond
- David Marshall Grant als Rob Diehl
- Lane Smith als Senator Davenport
- Art LaFleur als Jack Neely
- Ned Eisenberg als Pirelli
- Marshall Bell als O.V.
- David Bowe als Saunders
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