Bob, der Streuner (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Spottiswoode |
|---|---|
| Genre | Familie, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.590 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
James lebt auf der Straße, spielt Musik in der Londoner Innenstadt und ist drogenabhängig.
Dann findet er einen verletzten rot getigerten Kater. Die Tierfreundin Betty hilft ihm, das Tier durchzubringen; James nennt es Bob. Und dann stellt er etwas fest: Wenn Bob beim Spielen dabei ist, bleiben die Leute stehen — und geben deutlich mehr.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist James Bowens autobiografisches Buch „Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte" aus dem Jahr 2013. Zur Veröffentlichung angeregt hatte ihn die Literaturagentin Mary.
Regie führte Roger Spottiswoode, das Drehbuch schrieben Tim John und Maria Nation. Produziert wurde der Film von Adam Rolston.
Luke Treadaway spielt James, Ruta Gedmintas die Betty, Joanne Froggatt die Val, Anthony Head den Vater, Darren Evans den Baz, Caroline Goodall die Mary und Ruth Sheen die Elsie.
Die Kamera führte Peter Wunstorf, den Schnitt Paul Tothill, die Musik stammt von David Hirschfelder.
Gedreht wurde 2015 in London, in Covent Garden. Der Film dauert 103 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Premiere war am 3. November 2016 in London, der deutsche Start am 12. Januar 2017.
Hinter den Kulissen
Für die Dreharbeiten waren vier trainierte Katzen im Einsatz. Nur der echte Bob eignete sich für die Szenen in Menschenmengen — er war das gewohnt.
James Bowen selbst ist im Film zu sehen: in der Schlussszene in der Buchhandlung.
Der Weg, den der Film erzählt, ist der reale. Bowen kam von der Straße, wurde Verkäufer der Obdachlosenzeitung The Big Issue und schrieb schließlich das Buch, auf dem der Film beruht.
Was danach geschah, gehört zur Wahrheit dieser Geschichte dazu: Der echte Bob starb 2020 im Alter von vierzehn Jahren. Bowen geriet danach zeitweise wieder in den Drogenkonsum und wurde obdachlos.
Einordnung & Wirkung
Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „besonders wertvoll".
Antje Wessels beschrieb den Film als ungeschönt und traurig, aber doch wunderschön, und verglich Spottiswoodes Regie mit einer Mischung aus „Once" und „Trainspotting".
Dieser Vergleich trifft die Anlage genau. Der Film ist Musikerzählung und Suchtgeschichte zugleich, und er kippt in keine der beiden Richtungen ganz.
Die Freigabe ab 12 Jahren steht neben einem Stoff, der Entzug und Straßenleben zeigt — der Film hält das aus, weil er nichts davon ausstellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luke Treadaway als James Bowen
- Ruta Gedmintas als Betty
- Joanne Froggatt als Val
- Anthony Stewart Head als Nigel Bowen
- Caroline Goodall als Mary
- Beth Goddard als Hillary
- Darren Evans als Baz
- Ruth Sheen als Elsie
- Nina Wadia als Bus Conductress
- John Henshaw als Tube Station Guard
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Verfügbarkeit
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