127 Hours (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danny Boyle |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (8.289 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aron Ralston fährt an einem Freitag allein in den Blue John Canyon in Utah, ohne jemandem zu sagen, wohin. Beim Abstieg durch einen Spalt löst sich ein Felsblock und klemmt seinen rechten Unterarm gegen die Wand.
Er hat einen Liter Wasser, einen Riegel, eine Videokamera und ein stumpfes Taschenmesser. Der Film bleibt fünf Tage lang bei ihm in dieser Spalte — bei den Versuchen, den Stein zu bewegen, bei den Aufnahmen für seine Familie, bei den Trugbildern und schließlich bei der Entscheidung, den Arm selbst abzutrennen.
Entstehungsgeschichte
Der Vorgang ist real: Ralston wurde am 26. April 2003 von einem Block von etwa 360 Kilogramm eingeklemmt, befreite sich nach 127 Stunden durch Selbstamputation und wurde anschließend per Hubschrauber ausgeflogen.
Danny Boyle verfolgte den Stoff vier Jahre lang. Ralston stimmte zu und wirkte an der Produktion mit. Simon Beaufoy schrieb das Drehbuch — die beiden hatten zuvor "Slumdog Millionär" gemacht.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde 2010 in Utah, teilweise am tatsächlichen Schauplatz.
Die Schwierigkeit liegt in der Anlage: ein Film über einen Mann, der sich nicht bewegen kann. Boyle löst das über Aufteilungen des Bildes, Rückblenden, Trugbilder und die Kamera in der Spalte selbst. James Franco steht praktisch durchgehend allein im Bild.
Die Amputationsszene wurde zum Ereignis eigener Art: Bei Vorführungen kam es wiederholt zu Ohnmachten, Übelkeit und Panikreaktionen; einzelne Kinos hielten Sanitäter bereit.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 61 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 18 Millionen, und erhielt rund dreiundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Er wurde sechsmal für den Oscar nominiert, darunter als bester Film und für James Franco.
Bemerkenswert ist, was er über den Anlass hinaus behandelt. Der Film führt die Rettung nicht auf Kraft zurück, sondern auf eine Einsicht: dass Ralston sein Leben lang niemandem gesagt hat, wo er hingeht — und dass der Stein auf ihn gewartet hat, seit er geboren wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Franco als Aron Ralston
- Kate Mara als Kristi Moore
- Amber Tamblyn als Megan McBride
- Clémence Poésy als Rana
- Lizzy Caplan als Sonja Ralston
- Kate Burton als Aron's Mom
- Treat Williams als Aron's Dad
- Sean Bott als Aron's Friend
- Fenton Quinn als Blue John
- John Lawrence als Brion
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Verfügbarkeit
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