Hauptsache Beverly Hills (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tamara Jenkins |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-08-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.502.773 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (261 Stimmen) |
Worum es geht
Sommer 1976: Die 15-jährige Vivian Abramowitz steckt mitten in der Pubertät, während ihr Körper sich verändert und ihr Umfeld alles andere als stabil ist. Ihr Vater Murray kommt mit dem Geld nie ganz zurecht und begegnet drohenden Mietschulden auf seine eigene Weise: Er zieht mit der Familie einfach weiter, immer von einer schäbigen Wohnung zur nächsten, solange der neue Ort nur im begehrten Schulbezirk von Beverly Hills liegt. Zwischen nervigen Brüdern und ständigem Ortswechsel bringt schließlich Cousine Rita zusätzliche Unruhe in Vivians Leben – abgedreht, attraktiv und ganz und gar nicht das, was Vivian gerade gebrauchen kann.
Entstehungsgeschichte
„Hauptsache Beverly Hills“ entstand 1998 unter der Regie von Tamara Jenkins. Die Komödie mit dramatischen Untertönen versammelt Natasha Lyonne als Vivian, Alan Arkin als Vater Murray, Marisa Tomei als Cousine Rita sowie Eli Marienthal in einer weiteren Rolle. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama passt zum Stoff: Eine Coming-of-Age-Geschichte, die die peinlichen und unsicheren Seiten des Erwachsenwerdens ernst nimmt, ohne den Humor der Situation zu verlieren. Die Idee, eine Familie im Kampf um einen bestimmten Schulbezirk durch immer neue, schäbigere Wohnungen ziehen zu lassen, macht aus einem alltäglichen Problem – Geldnot – eine fast absurde Konstruktion, die zugleich die soziale Fassade des Namens „Beverly Hills“ entlarvt. Dass mit Rita eine erwachsene, unangepasste Figur in Vivians ohnehin instabiles Leben tritt, verstärkt den Grundkonflikt zwischen jugendlicher Verunsicherung und einer chaotischen Erwachsenenwelt, die selbst keine Orientierung bietet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Zeit. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind inzwischen deutlich über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Coming-of-Age-Genre stark gewandelt hat – der Film bleibt dabei ein Beispiel für die Verbindung von familiärem Chaos und jugendlicher Selbstfindung in einer sehr konkreten Zeit- und Milieuzeichnung der späten 1970er Jahre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Natasha Lyonne als Vivian Abromowitz
- Alan Arkin als Murray Samuel Abromowitz
- Marisa Tomei als Rita Abromowitz
- Eli Marienthal als Rickey Abromowitz
- David Krumholtz als Ben Abromowitz
- Kevin Corrigan als Eliot Arenson
- Jessica Walter als Doris
- Mena Suvari als Rachel Hoffman
- Carl Reiner als Mickey
- Harris Laskawy als Charlie the Cook
Weitere Filme von Tamara Jenkins
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.